Hi zusammen,
ich wollte nur kurz zeigen, dass ich wieder auf diese Seite zurückgefunden habe. Nachdem sich meine Threads nicht mehr öffnen lassen, starte ich vielleicht hier einfach einen neuen. Tut mir leid, wegen des Durcheinanders. Ich weiß nicht, ob das andere auch kennen, aber manchmal habe ich so den Drang wegzulaufen. (Früher bin ich viel weggelaufen) Hier hatte ich das bisher immer noch so halbwegs im Griff, aber letzte Woche hatte ich einen ziemlichen Aussetzer und bin einfach überall und von jedem weggelaufen. Vor allem vor den Menschen, die mir eigentlich nur helfen wollen, aber manchmal macht mir auch das Gute Angst und manchmal so sehr, dass ich mich davon bedroht fühle und weglaufe. Heute ist mein Leben ein ziemlich anderes als es früher war, aber manchmal kann ich nicht mehr fühlen, dass sich schon einiges verändert hat. Einiges ist besser bzw. anders geworden. Bei weitem nicht genug, aber es ist ein Anfang. Und obwohl sich im Laufe der letzten Jahre schon viel verändert hat, fühlt sich manchmal noch alles so an, als wäre noch alles wie früher. Aber mit solchen Aussetzern muss ich wohl einfach lernen zu leben...
Liebe Grüße
Feline
PS: Danke Girl, deine Worte habe ich noch gelesen. :)
Liebe Feline,
es tut mir so leid zu lesen, was aktuell bei dir los ist. Dass es aktuell schwer ist, das Positive zu sehen, ist verständlich. Ich schicke dir viel Wärme und Licht, in der Hoffnung, dass die Perspektiven morgen vielleicht ein bisschen anders sind. und wenn es nur ein kleines bisschen ist. Vielleicht kannst du morgen schon die vielen Dinge sehen, die dir gelingen. Hier wertvolle Texte zu schreiben, zum Beispiel. Musik hören und mich inspirieren zum Beispiel :) Belle füttern, zum Beispiel :)
Als du geschrieben hast, dass du nicht in die Gesellschaft passt, musste ich mich ärgern. Nicht über dich, sondern über die Gesellschaft. Ich als Teil der Gesellschaft möchte, dass du dich passend fühlst... hast du einen Tipp für mich?
Feline, vielleicht ist heute Abend Zeit zum traurig sein, und ich freue mich über dein Vertrauen in uns, dass du es hier mit uns teilst und wir bei dir sein dürfen!
Belle legt sich eine Runde auf deine Füße, merkst du?
Flauschige Grüße
Hey zusammen,
auch, wenn es schon ein bisschen her ist und viele, die hier geantwortet haben gar nicht mehr da sind, möchte ich trotzdem noch danke sagen fürs zurück begrüßen.
Zurzeit ist alles ziemlich schwer. Ich gehe schon seit fünf Wochen nicht mehr zur Schule. Mir geht es psychisch sehr schlecht, aber körperlich auch. Ich war auch darauf vorbereitet, dass ich wohl operiert werden muss, aber gestern habe ich erfahren, wie diese Operation dann aussehen wird und ich bin wirklich geschockt. Ich möchte das nicht genau beschreiben, weil das vielleicht nicht jeder so gut hören kann. Es wird nach dieser Operation sehr lange dauern, bis ich wieder alleine klarkomme. Ich kann danach fast nichts mehr alleine machen. Nur noch liegen und warten. Der Arzt hat gesagt, dass viel Kontrollverlust, Schmerzen und eine sehr harte Zeit auf mich zukommen werden. Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll. Ich habe jetzt schon so viele Einschränkungen, chronische Erkrankungen, usw. Warum hört das nicht auf und warum kommen immer noch mehr Dinge dazu? Und warum so schwerwiegende? Gefühlt gibt es in meinem Körper gar nichts, was normal funktioniert. Es war mir sowieso schon alles zu viel in den letzten Monaten. Es hört einfach nicht auf schlimm zu sein. Ich konnte die letzten 8 Monate noch nicht einmal verarbeiten und schon kommt wieder etwas Neues. Ich möchte einfach laufen können, wie so viele andere Menschen auch. Ich möchte rausgehen können, spazieren, ganz normale Sachen machen. Aber gefühlt schon immer macht mein Körper einfach nicht mit. Ich will mich eigentlich nicht selbst beleidigen, aber ich fühle mich wie eine einzige Fehlbildung. Nichts, aber auch gar nichts stimmt mit mir. Und es frustriert mich so, weil ich mir so Mühe gebe, dass es besser wird. Ich habe einfach keine Kraft mehr für dieses Leben und für diesen Körper. Ich weiß nicht, warum ich nicht aufgeben darf. Wieso akzeptieren die Ärzte und Therapeuten nicht, dass ich nicht zum Leben geschaffen bin. Ich passe in diese Gesellschaft nicht rein, schaffe nicht mal die Schule. Ich finde meinen Weg nicht und wenn der nur aus Krankheiten, Operationen und Gewalt besteht, dann will ich diesen Weg, dieses Leben nicht haben. Keine dieser Krankheiten, Fehlbildungen, Einschränkungen lässt mich früher sterben, aber alle davon rauben mir mein Leben. Wie soll ich damit klarkommen? Wie? Ich will diese Operation nicht, ich will kein Pflegefall sein, ich will nicht, dass mir die Menschen so nahekommen. Ich will nicht auf Hilfe angewiesen sein. Ich will Kontrolle über das, was mit mir und meinem Körper passiert. Und genau das Gegenteil wird passieren. Wie soll ich das jetzt auch noch aushalten? Wieso darf ich nicht einfach gehen?
Tut mir leid für all die dunklen Gedanken. Ich weiß zurzeit nicht mehr, wie ich die noch alle aushalten kann.
Feline
Liebe Feline,
schön, dich hier wieder zu lesen!
Liebe Grüße
bke-Ina
Hallo Feline
schön dass du da bist wieder. habe mich gefreuut dich zu lesen eben.
LG
Amika
Hey Feline,
ich habe mich gerade gefreut, dass du wieder zurück bist :-)
Liebe Grüße
Lini