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hallo,
ich habe wieder viele alpträume, aber keine ahnung wie ich die verhindern kann. die nächte bestehen komplett aus träumen und flashbacks. morgens bin ich fast genauso müde wie abends. mir geht da irgendwie die kraft aus. aber was kann man da tun? ich nehme ein medikament, aber auch das hilft mir nicht. also beim einschlafen schon, aber wozu einschlafen, wenn man dann so gefangen ist?
ich verstehe schon warum es so ist, wir arbeiten in der therapie an sehr schlimmen sachen, aber jetzt hat sie urlaub und ich könnte neue kraft schöpfen, um dann wieder weiter zu machen. aber mir geht es nicht gut. das familienthema ist wieder da und all das schlimme vor dem ich einfach nicht wegrennen kann..
liebe grüße willow
Liebe Willow,
es ist völlig verständlich, dass du dich nach der Liebe und Unterstützung deiner Mutter sehnst und dir wünschtest, sie hätte an deiner Seite gestanden. Das Bedürfnis nach Geborgenheit kommt besonders an schweren Tagen zum Vorschein. Das zeigt, wie wichtig dir (aber ich nehme mal stark an, das geht den meisten von uns so) emotionale Verbundenheit ist. Es ist gut, dass du diese Bedürfnisse in dir spürst. Das bedeutet, dass du auf dem Weg bist, dir das zu geben, was du suchst.
Pausen sind in jeder Lebenslage wichtig und können helfen, deine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Manchmal ist es sogar essenziell, um neue Kraft zu schöpfen. Es ist bewundernswert, dass du dir vornimmst, dir an besonders schweren Tagen erst recht Gutes zu tun und freundlich mit dir umzugehen. Dieses Selbstmitgefühl ist eine wertvolle Strategie, um dich durch schwierige Emotionen zu navigieren.
Es ist nachvollziehbar, dass du Ungeduld verspürst, schneller voranzukommen. Aber jeder noch so kleine Schritt bringt dich deinem Ziel näher. Überfordere dich bitte nicht. Phasen der Erschöpfung und Unsicherheit gehören auf dem Weg dazu.
Ich finde, du machst das großartig.
Schicke dir positive Gedanken.
bke-Fritzi
lieber christian,
ich wandere gerne, aber mein hund schafft maximal 15 km und das nur in ausnahmen und zurzeit bin ich sehr ungern von ihr getrennt und habe mich auch deshalb (erstmal) gegen einen weiteren klinikaufenthalt entschieden. aber an sich klingt das schon toll. ich laufe ja gerne. ich habe jetzt das joggen angefangen, das macht mir spaß und will ich einmal die woche mit hund und einmal ohne machen. aber ich gehe ja mindestens 2h täglich spazieren, da kann man auch viel nachdenken. und ich bin da gerade schon öfter mehr bei mir zum glück..
heute ist ein jahrestag und irgendwie ist das schwer, weil ich wieder viel über familie nachdenke. wie sehr ich mir eine mama wünschen würde, der ich nicht egal wäre und die mich beschützt hätte und alles.. irgendwie schwer und ich versuche heute besonders nett zu mir zu sein, auch wenn das echt schwer ist...
mir ging es auch nicht darum das schwere hier im forum zu teilen, aber es geht auch nicht mal an den stellen an denen es wichtig wäre. ich schlucke viel herunter. und behalte zu viel für mich, weil es sich noch schlimmer anfühlt es zu teilen und die angst was dann mit mir passiert. ich weiß auch nicht, ob ich aushalten kann wie ich mich dann fühle. allgemein sind im moment zu viele gefühle da.. sehr viel wut, traurigkeit und hilflosigkeit. ich weiß nicht. ich weiß nicht, ob der weg den ich gerade gehe, richtig ist. ich bin viel in mir und bei meinem hund.. aber so wirklich in die tiefe gehen fällt mir schwer. ich frage mich, ob ich damit dann zeit verschwende, ob ich mich mehr anstrengen muss, oder ob es normal ist, dass man eine pause braucht? nur will ich noch schneller ans ziel und gut leben können.. aber mir fehlt dazu alle kraft. vielleicht habe ich auch nur wegen der vielen schweren tage einen durchhänger, aber ich will auch nicht mehr zur arbeit. ich gehe trotzdem, aber es ist so eine überwindung und echt anstrengend...
liebe grüße willow
liebe willow,
ich schreibe mal kurz zu deinem letzten eintrag:
vielleicht ist dir irgendwann mal eine mehrtägige, lange wanderung möglich, eventuell, wenn er/sie es schafft, mit deinem hund.
dann wärst du für dich, aber nicht in einem zimmer, und wenn du wen triffst, kannst du entscheiden, ob du reden willst oder lieber schweigen.
währenddessen bewegst du dich und das, was schwer ist, in dir und trägst es mit.
und im glücksfall wirst du stärker im ertragen oder es löst sich etwas und es wird leichter.
oder hast du so etwas schon mal gemacht?
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ich plane so etwas in diesem jahr selbst, bin bestimmt x-mal älter als du (und alle jugendlichen hier) und erhoffe auch für mich, dass mir das gut tun wird.
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hier im forum bist du immer intensiv dabei - auch wenn das sich - mitteilen in bestimmten bereichen oder aus ihnen schwer ist.
es gehört ja manches von den heftigeren dingen auch nicht ins forum, logisch.
ich glaube, dass du dabei bist, auch wenn es dir nicht so gut geht:
daran freuen sich alle aus der kleinen schar derjenigen, die hier regelmäßig zusammenkommen.
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liebe grüße,
bke - christian.
irgendwie kann ich vieles nicht mehr wirklich mitteilen. ich verstehe auch gar nicht wieso. aber da ist so unheimlich viel angst irgendwie. und so viele themen, die irgendwie so schlimm sind, dass ich angst habe die kontrolle zu verlieren. ich hänge wieder viel zu oft in zuständen, die einfach nicht gut sind. ich versuche jede pause zu genießen, aber irgendwie ich weiß nicht. fühlt sich alles so schwer an.. und ich kann dem irgendwie wenig entgegensetzen.. ich wünsche mir immer öfter weit weg von allen menschen zu sein.. aber das wird auch nur kurz helfen..
liebe claudia,
im moment ist es irgendwie wie festgefahren. gestern die therapie war auch sehr anstrengend. sie meinte es wäre gut, weil ich jetzt viel auf emotionaler ebene arbeite, aber das ist noch anstrengender irgendwie. ich war auch ziemlich tief in einem flashback und mir war das so unangenehm, aber sie war danach immernoch sehr nett und einfühlsam. trotzdem finde ich es schlimm. ich konnte ihn auch nicht unterbrechen. irgendwie ist es zurzeit wieder so wenig kraft für sowas.
ruhe wäre, wenn ich mal nichts müsste und keine ahnung vielleicht irgendwo wo mich keiner kennt und bestenfalls wenig menschen sind... irgendwo wo es sicher ist und wo mein hund und ich ganz viel zeit für uns haben. kein funktionieren und keine bewertung von außen..
im moment ist irgendwie dauerhaft eine große anspannung und wut da. (was therapeutisch gesehen ja wirklich gut ist, wenn man das jahre lang nicht gespürt hat), aber ich finde es schlimm, weil wut mich sehr triggert. also irgendwie gibt es keine momente in denen der gefühlssturm weniger ist..
es ist etwas besser hier zu schreiben, weil da mehr distanz für mich da ist. ich könnte ja jederzeit gehen. aber hier in meinem leben, kann ich nicht plötzlich einfach flüchten. und ich habe angst dort alles zu verlieren.
ich versuche mich auf die kontakte einzulassen, aber es sind weniger geworden, was auch okay ist. im moment will ich auch eher bei mir bleiben und bei meiner hündin. der kontakt gibt mir sehr viel.
ich versuche auch in sozialen kontakten nicht mehr alles so zu zerdenken, aber irgendwie ist das schwer... ich weiß nicht. ich will nicht alles verlieren, weil im letzten jahr habe ich sehr viele soziale kontakte verloren..
liebe grüße willow
Hi Willow,
du weißt es ja, dass es wieder anders wird, besser, genau, weil du schon so viel für dich geschafft hast. Aber das ist ja die kognitive Seite, die emotionale spielt da mitunter nicht so mit. Braucht länger.
Ja und es sind immer wieder neue Situationen, die auch gewaltig Druck machen können. Kein Mensch funktioniert immer, auch wenn wir das alle gern möchten.
Du bekommst Komplimente für deine gute Arbeit, für deine Veränderungen. Doch da lese ich ein Aber: "Wie ich abnehme ist nur nicht so gut". Das ist denke ich ein Thema für Therapie oder Mailberatung. Vielleicht nicht unbedingt mehr, um andere nicht zu triggern.
Wie sollte oder könnte die Ruhe aussehen, wann würdest du dich wohlfühlen? Dieser Sturm von Gefühlen, wird der auch mal weniger, kannst du die Gefühle dann etwas besser sortieren.
Hier im anonymen Raum findest du gut Kontakt, bist aufmerksam, stützend, Mut machend. Hast du da auch Angst, etwas Falsches zu schreiben? Oder geht es hier besser, weil du dich geschützter fühlst?
Nimm dir Zeit für Gespräche und soziale Kontakte, versuche entspannter in diese zu gehen, dann wirst du dich an mehr erinnern. Und negative Gefühle, "ich hasse mich" machen es nicht besser. Es gibt keinen Grund, sich deswegen zu hassen.
bke-Claudia
guten morgen,
ja ich versuche mir auch immer wieder zu sagen, dass es ja auch wieder besser wird und ich es schon mal da raus geschafft habe. nur wird von außen so viel erwartet und so viel druck ist da. ich weiß nicht. ich trauere und gleichzeitig ist mir alles zu schnell und zu viel. ich denke an all das schöne mit ihr und gleichzeitig ist es so schwer... irgendwie mag jeder die funktionierende willow mehr, weil ich wirklich davor sehr anstrengend war..
ich bekomme zur zeit so viele komplimente für meine arbeit und aber auch, weil ich so viel abgenommen habe. ich hatte damals in der klinik einen medikamenten wechsel und sehr sehr viel zugenommen und jetzt habe ich geschafft das abzunehmen und weil ich mich so besser fühle, wollte ich noch mehr abnehmen. und es ist irgendwie schön zu hören, dass anderen das auffällt und ich jetzt schöner aussehe. die art wie ich abnehme ist nur nicht so gut. und das weiß ich auch, aber ich kann nicht anders. aber ich habe schon über 3/4 vom ziel geschafft.. da ist irgendwie so viel was geschafft werden muss und gleichzeitig wünsche ich mir dauerhaft nur ruhe.. und wenn ich ruhe habe tobt in mir der sturm an gefühlen. ich habe mehr angst in sozialen kontakten. ich habe immer angst was falsches zu sagen oder zu machen und hasse mich danach direkt, weil ich mich oft auch nicht mehr erinnere was ich zu wem gesagt habe. mein kopf und nervensystem sind überlastet und eigentlich sind ganz andere dinge wichtig gerade.. ich weiß nicht..
liebe grüße willow
Hi Willow,
mir gefällt besser: Was ist, wenn Du da raus kommst?
Viele Grüße,
bke-Stephan
liebe maya,
danke fürs an mich denken und deine worte. durch die arbeit blieb wenig zeit zum viel nachdenken. aber ich habe als erinnerung ihre lieblingsschokolade gegessen. und ganz viel an sie gedacht.
ja ich glaube auch, dass die wahrscheinlichkeit nicht höher ist. also rational gesehen.. ich muss mir dennoch was überlegen für den fall, dass es mal soweit kommt. aber in mir blockiert alles bei dem thema. ich hatte gestern zum glück therapie. aber es war richtig schwer sie wieder zu sehen. ich hatte richtig viel angst. irgendwie merke ich wie mein zustand kippt und ich weiß nicht ganz was ich tun soll. ich merke wie es mir schlechter geht und ich einfach keine kraft mehr habe. immerhin habe ich gestern geschafft den impuls zur selbstverletzung zu unterdrücken. meine therapeutin hat dabei auch geholfen. ich fühle mich trotzdem als würde es mich zerreißen. so viel druck und anspannung, aber gleichzeitig auch sehr viel erschöpfung und hoffnungslosigkeit. weil was wenn ich es da nie rausschaffe? wenn die vergangenheit mich doch zu kaputt gemacht hat.... da sind so viele fragen. und so viel müssen und nach außen funktional sein... ich weiß nicht... so als stünde ich in einem sturm den keiner sieht und ich versuche ihn zu bändigen und trotzdem alles so zu machen wie man es erwartet.. ich habe angst, dass es wieder schlimmer wird, weil ich merke dass es schon sehr in die richtung geht...
liebe grüße willow
Hi willow
ich hoff passt dass ich dir kurz schreib. Wenns nonsense ist einfach ignorieren. Ich denk freitag wie versprochen an dich. Es ist gut und wichtig dass du nicht hingehst. Die angst sie könnten dich suchen ist da aber die Wahrscheinlichkeit denk ich nicht höher wie sonst auch. Und die andere person sagt nix weiter über deine adresse und so. Ich drück dir fest die daumen dass alles ruhig bleibt. Pass bitte gut auf dich auf. Deine therapeutin glaubt dir bestimmt und wird dir auch beistehen. Sorry dass ich nichts hilfreiches sagen kann :/ aber wollt dass du merkst dass ich an dich denk.
LG
Maya
liebe betty,
freitag ist die beerdigung. ich gehe nicht hin, aber meine erzeuger sind dort und ich weiß, dass sie wenn ich dort wäre mit mir reden wollen und auch wenn ich nicht hingehe, bleibt die gefahr, dass sie mich suchen. und dann einiges ungutes passiert. und der gedanke daran lähmt mich. weil was will ich dagegen setzen und wer würde mir denn glauben und helfen?es war zu viel die letzten wochen, ja. ich kann auch irgendwie nicht mehr und ich wünschte ich könnte alles hinschmeißen. oder dass sie oder ich einfach aufhören zu existieren...
ich denke es wird einen film schauen und hund kuscheln.. aber wärmflasche dazu muss sein. irgendwas ohne druck.. mal sehen wozu dann noch kraft da ist.
liebe grüße willow
Liebe Willow,
ich weiß nicht, was genau Freitag für ein Termin ist. Aber wenn du die befürchtung hast, dass es danach schwieriger wird, wäre es auch eine Option, diesen Termin nicht wahrzunehmen? Für sich zu sorgen bedeutet auch manchmal, anderen Leuten vermeintlich vor den Kopf zu stoßen. Ich denke aber, dass Menschen, die es wohlwollend mit dir meinen das auch entsprechend einordnen können. Und ich denke, du hast die letzten Wochen schon genug emotional bewältigen müssen, nicht wahr?
Dein Plan für heute Abend klingt toll, sofern nichts tun dir auch gut tut :) Sonst schlage ich alles vor, wo es um dich selbst geht. Heiße Wanne, Wärmflasche, Gesichtsmaske, Buch lesen, Musik hören, Hund kuscheln und und und :)
Viele Grüße
bke-Betty
liebe nana,
ja ich weiß, dass ich eigentlich alles alleine schaffe. und auch vieles geschafft habe. aber das thema lähmt mich. ich kann nicht drüber nachdenken. oder keine ahnung. ich fühle mich in die ecke gedrängt und irgendwie bin ich im freeze. das ärgert mich. ich würde gerne handlungsfähig sein und aktiv was tun, aber ich kann irgendwie nicht. vermutlich stelle ich mich da einfach zu dumm an.. ich weiß nur nicht wie viel zeit mir für schwache momente bleibt. aber der freeze zustand ist halt auch nicht hilfreich um danach stark zu sein. ich fühle mich so unnutz und überflüssig. schwierig irgendwie. weil ich so viel hass auf mich spüre durch all das.. freitag ist der erste termin ab dem es schwieriger wird, was wenn sie da schon anfangen kontakt zu suchen oder anderes.
das mit dem schwamm versuche ich mal, danke. ich lasse auch vieles eigentlich an mir vorbei ziehen, aber bei der angst und dem thema geht das gar nicht, weil ich so angst habe, dass ich da dann nie wieder wegkomme obwohl ich da nicht mal hin will. ich weiß nicht mal ob es wirklich eintrifft. ich bin aber einfach so überfordert damit. jetzt fängt auch wieder das ganze funktionieren und normal sein an. und ich muss sagen, dass es mich schon sehr ausgepowert hat heute.. ich weiß nicht. vielleicht wird das auch bald besser. aber auf arbeit gibt es auch einige probleme und themen, die wir jetzt wohl angehen müssen. und mir ist einfach alles gerade zu viel, aber da kann ich halt nicht sagen, dass ich nicht will.. oder gerade nicht kann. irgendwie kommt das schwierige immer dann, wenn meine kapazität sowieso so gering ist..
ich habe auch angst vor der therapie, nicht dass sie sauer ist, dass ich nichts geschafft habe oder dass ich so ein großes problem mit allem habe. ich weiß nicht..
vielleicht sollte ich nach dem abendessen einfach nichts machen als gegengewicht..
liebe grüße willow
Hey Willow,
schön, von dir zu lesen.
Sicher ist es ein wenig kryptisch, was du schreibt, aber das ist schon okay so. Du musst hier nicht blank ziehen.
Glaub, ich kann mir trotzdem ganz gut vorstellen, was du meinst. Schau doch mal von der anderen Seite drauf. Du hast es immer wieder allein geschafft, deine Therapeutin gibt lediglich eine kleine Hilfestellung. Aber die Hauptarbeit liegt bei dir und du hast dich dieser Herausforderung gestellt. Das alles kostet viel Kraft und der Wunsch nach Anlehnung und Sicherheit und vielleicht auch Abgabe von Verantwortung liegt da sehr nahe. Du musst nicht immer stark sein, du darfst dir auch "schwache" Momente erlauben. Er folgen dann immer wieder starke Momente.
Mir hat mal jemand in einem meiner schwachen Momente gesagt, ich solle dran denken, dass ich ein Filter bin, kein Schwamm. Hab etwas drüber nachdenken müssen. Als ichs dann gecheckt hab, wars sehr hilfreich. Durch diesen Filter lasse ich nur Sachen, die ich bewältigen kann. Also Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Assoziationen, die ich nicht möchte, bleiben im Filter hängen und rutschen nicht zu mir durch, wenn ich es nicht möchte. Und wenn ich möchte, dann öffne ich einfach die Filteröffnung ein wenig. Vielleicht ist dieses Bild ja einigermaßen brauchbar für dich - du bist ein Filter, kein Schwamm.
Liebe Grüße
bke-Nana
hallo,
irgendwie ist alles immernoch schwierig. ich hatte gehofft, dass der urlaub ruhe bringt, aber er hat ein problem nach dem anderen gebracht und ich habe immernoch keine lösung. ich wollte bis zur nächsten therapiestunde selbst überlegen wie ich mit dem ganzen umgehe und wie ich die sicherheit aufrechthalten kann. aber die panik gewinnt irgendwie immer. ich will keine enttäuschung sein, weil sie hat mir ja auch eine hilfestelle empfohlen. aber ich habe mich nicht getraut dorthin zu schreiben, weil die anzahl der hilfe begrenzt ist und ich nicht weiß, ob ich es dafür nutzen sollte. irgendwie ist es zu viel und ich versuche immer wieder zur ruhe zu finden, aber es will einfach nicht funktionieren. und wenn dann zu kurz um kraft zu tanken.
ich vermisse sie immer wieder. und mit dem ganzen kommt allgemein das ganze familien thema hoch. ich weiß nicht. ich wünschte ich hätte jemanden, der mich durch die zeit unterstützt. ich habe zu meiner therapeutin eine echt gute verbindung, aber im notfall muss ich es alleine schaffen. ich weiß nicht. mir ist irgendwie wieder nach allem hinschmeißen. ich weiß nicht ob das alles kryptisch oder verständlich ist. ich wünsche mir nur manchmal jemandem bei dem ich kurz mal die kontrolle abgeben kann, der sagt wir schaffen das und wirklich da ist im notfall. aber ich will niemanden damit belasten. also schweige ich darüber meistens.
liebe grüße willow
Hallo willow
Ist ja nicht schlimm verstehs dass dus dann weg gemacht hast. Schade dass dein hund heute nicht so kuscheln mag aber kenn das auch von unserm hund früher sie wollte auch nicht immer und find auch das ist okay wenn ein tier mal nicht so mag aber ist halt schade dass du dich dann so allein fühlen musst. Dann nehm ich heute wenn du magst nochmal deine hand 🙂 ist nicht das gleiche und so toll wie hundekuscheln aber vielleicht hilfts bisschen.
Immer angst haben versteh ich ganz gut nur musste ich noch nie angst haben dass ich wo nicht sicher bin aber sich nicht sicher fühlen kenn ich auch. Verstehs auch dass anstrengend ist wenn man den ganzen tag angst hat und so nervös und angespannt und so ist dann machts sehr müde auch gar nicht viel machen macht trotzdem müde. Meinst du das so? Weil das versteh ich und kenn ich auch. Tut mir leid dass ich dir nicht helfen kann oder gute tipps hab so wie andere das gut können aber mag dir sagen dass ich da bin. Außer du magst nicht dann darfst dus sagen ich bin nicht böse oder so dann.
Liebe Grüße
Hallo willow
tut mir leid dass ichs nicht früher geschafft hab dir nochmal zu antworten ich habs gelesen aber kann mich nicht mehr genau jetzt an alles erinnern und mag auch nix falsches schreiben. Aber ich mag mich nochmal zu dir setzen wenn du magst hab auch den happy hoodie für dich wieder dabei. Hoff du hattest heute einen tag der nicht nur ganz schlimm war und fühlst dich jetzt nicht so allein. Hab auch ein tee gemacht vorher mit hibiskus und ginseng falls du was davon magst.
Wünsch dir dass du einen schönen abend haben kannst und vielleicht auch mit deinem hund kuscheln.
Liebe Grüße
Hallo willow
ich komm heute wenn du magst nochmal bisschen zu dir. Ich weiß nicht so gut was ich dir raten soll wegen der gedenkfeier weil müssen tust du nicht vor allem nicht wenn deine eltern nicht gut für dich sind und du die da treffen kannst. Aber ich weiß dass sich das auch total doof anfühlt da nicht hin zu gehen weil man denkt man muss und dass es doof ist nicht zu gehen. Hast du eine idee wie du dich verabschieden kannst ohne das? irgendwas was du gern machen würdest oder du weißt dass es deiner Tante gefällt? Ich mag dir aber sagen ich denk an dich und wenn du magst setz ich mich gern immer wieder zu dir leise. Wünsch dir und deinem Hund dass ihr einen schönen abend habt.
Liebe Grüße
Guten Morgen liebe Willow,
Abschied nehmen, bedeutet nicht zu einer Beerdigung gehen. Wie Kira schon schrieb, geht das auch auf andere Art und Weise, genau wie jeder Mensch auch anders mit Trauer umgeht.
Mein tief empfundenes Beileid möchte ich dir noch ausrichten.
Herr Kachler, ein toller Autor sagte mal in etwa: die Liebe bleibt, wenn jemand stirbt.
Für dich ist es gefährlich da hinzugehen und das ist ein guter Grund zu Hause zu bleiben und ein anderes Mal zum Friedhof zu gehen.
bke-Claudia