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Hallo Willow,
ich kann deinen Abschiedsschmerz von deiner Therapeutin und den gewohnten Dingen und Personen in deiner Umgebung gut verstehen - die Angst vor dem, was kommt, ebenso.
Ich kann mir aber vorstellen, dass die neuen Erfahrungen und die neue Umgebung dich weiter wachsen lässt. Das wünsche ich dir auf jeden Fall von Herzen.
LG bke-Fritzi
liebe fritzi,
danke. irgendwie ging jetzt wieder wenig vorwärts, weil ich viel abwarten muss leider. und mir auch gerade kraft für vieles fehlt. aber ich habe mein zuhause immer mehr ausgemistet und auch ein paar dinge schon abgegeben. fühlt sich irgendiwe komisch und gleichzeitig gut an.
auch in der therapie setze ich mir zu hohe ziele irgendwie und gerate dann so sehr unter druck. ich weiß nicht. ich will an dem neuen ort irgendwie keine neue therapie anfangen, weil ich mir mit niemand anderem als meiner therapeutin eine therapie vorstellen kann. aber ich habe auch große angst sie zu verlieren.. aber im moment verändert sich viel. freundschaften auch.. ich bin wieder mehr mit mir, was schön ist, aber vielleicht auch ein zeichen?
sobald ich mich für die stadt entschieden habe, kann ich ja doch nochmal nach einer therapie schauen. am liebsten würde ich meine therapeutin mitnehmen. sie bedeutet mir wirklich viel. ist irgendwie ein wenig wie ein teil "zuhause" zu verlieren. sie hat mir immer das gegeben, was ich nirgends bekommen habe. ich weiß nicht. aber hier bleiben ist mit zu vielen triggern verbunden..
ich weiß das leben bedeutet veränderung und manche menschen muss man loslassen, aber ich habe angst was danach kommt.. aber irgendwann wäre unsere zeit ja sowieso vorbei..
mein körper macht auch wieder probleme. irgendwie ist alles zu viel gerade... aber ich muss das ja irgendwie hinkriegen und so viel mache ich ja nicht.
liebe grüße willow
Hallo Willow,
ich finde großartig, dass du in deinem Tempo Schritte unternimmst, um mehr auf dich selbst zu achten. Dabei ist es völlig normal, sich manchmal überfordert und allein zu fühlen. Die Angst, den richtigen Weg zu finden, teilst du mit vielen Menschen. Das zeigt, dass dir deine Entscheidungen wichtig sind.
Bleib dran, dir Unterstützung zu suchen. Manchmal kann schon ein kleiner Kontakt zu jemandem, der verständnisvoll ist, einen großen Unterschied machen.
Du darfst in deinem eigenen Tempo voranschreiten. Und das darf auch bedeuten, Pausen einzulegen.
Lieben Gruß.
bke-Fritzi
liebe claudia,
danke für dein mitgefühl.
ich denke noch oft an ihn. leider sehe ich ihn nur immer im krankenhausbett und versuche dann bewusst etwas schöneres davor zu schieben. ist gar nicht so einfach. ich denke dadurch auch so viel an meine tante..
ich halte ihn so in erinnerung und das schöne. ich denke nicht, dass ich ihn am grab besuche, dort steht auch nirgends, dass er da ist. und vor allem wurde sein wunsch wo er beerdigt werden will übergangen obwohl er alles gezahlt hatte.. deswegen fühlt sich dieser ort sowieso noch mehr falsch an.
ich habe die letzte zeit wieder genutzt, um wieder mehr bei mir zu sein und bei meinem gefühl. dieses wochenende hat es wirklich gut geklappt.
ich versuche auch mehr auf mein tempo zu achten. ich versuche auch immer wieder die schwierigen veränderungen anzugehen. zum glück treffe ich bisher auf nette menschen, wenn ich irgendwo anfrage, aber die chancen auf unterstützung stehen verdammt schlecht.. und das entmutigt mich schon sehr leider.. aber ich mache immer einen step nach dem anderen. ich weiß nur nicht, ob es der richtige weg ist, wenn er jetzt schon so steinig ist.. aber vielleicht ist er genau deshalb der richtige? aber ich gehe dinge an und ich telefoniere sogar dafür. nur fühle ich mich sehr erschöpft und ängstlich. was wenn es nicht der richtige zeitpunkt ist? wenn ich etwas übersehe?
mir macht das viel angst, weil ich ja weiß, dass ich auf mich alleine gestellt bin... ist irgendwie unfair so alleine in der welt zu sein, die so groß und laut ist.. manchmal fühle ich mich wie ein kind, dass man irgendwo ausgesetzt hat..
irgendwie weiß ich nicht weiter...
liebe grüße
willow
Liebe willow
auch von mir noch herzliches Beileid zum Tod deines Opas.
Es ist irgendwie so schwer zu realisieren, dass er jetzt auch weg ist. Das stimmt. Abschiednehmen kann man zum Glück auch anders als auf dem Friedhof und vor allem so, dass du dich sicher fühlen kannst.
Nutze das wunderbare Wetter um viel rauszukommen, die Sonne zu spüren.
"Du musst" vielleicht viel erledigen, doch tue es in einem Tempo, das für dich machbar ist. Wenn so wichtige Veränderungen überstürzt angegangen werden, kann es sein, dass man vielleicht etwas übersieht, was wichtig gewesen wäre.
bke-Claudia
liebe fritzi,
danke. er ist einen tag gestorben nachdem ich dort war. wir hatten zwar in letzter zeit nicht mehr so viel kontakt, weil es mir dafür zu schlecht ging, aber ich war die letzten jahre eine der wenigen aus der familie, die überhaupt kontakt zu ihm hatte.. und seitdem sind meine gedanken wieder viel bei ihm und meiner tante.. ist irgendwie so schwer zu realisieren, dass er jetzt auch weg ist.. aber das ist auch wieder eine beerdigung zu der ich nicht gehen kann..
ich mache meine übungen, die meine therapeutin mir als aufgabe gegeben hat. und vielleicht gehe ich es heute bewusst deutlich langsamer an. ohne druck und müssen, sondern eher mit schauen was ich brauche.
ich war gestern sehr verzweifelt. aber heute bin ich bewusst länger im bett geblieben. einfach um etwas auszuruhen. ob ich heute joggen gehe weiß ich noch nicht. mein knöchel tut wieder weh.. aber eigentlich würde ich sehr gerne um meinen kopf frei zu bekommen.. aber das problem von gestern bei dem ivh hilfe gebraucht habe ist wieder da. aber mein nervensystem ist so überlastet, dass ich wieder kaum konstruktive wege finde.
ich werde mir mühe geben weniger druck zu machen. vielleicht ist es auch unrealistisch bis herbst alles zu organisieren zum wegziehen, weil ich muss ja den namen ändern usw. ich werde das nochmal genau überlegen... ich spüre nur dieses "du musst jetzt alles erledigen, dass du im herbst umziehen kannst" ich weiß nicht... meistens schieße ich etwas übers ziel hinaus, wenn ich etwas verändern will. vielleicht braucht die idee auch zeit zum reifen..
liebe maya,
danke. ich habe ja angefangen eine liste mit wichtigem zu erstellen. ich will auch in meinem nächsten urlaub den ort besuchen, um zu schauen, ob das wirklich der ort ist an dem ich wohnen will. ich habe nicht so viel vorstellung, aber halt einige wünsche und dinge, die mir einfach wichtig sind. aber eines ist eine sehr große weitreichende entscheidung, weil es da auch viel darum geht, ob ich das psychisch schon schaffe. nicht das wegziehen sondern was was ich gleichzeitig anfangen will. evtl wäre es auch schlau erst wegzuziehen und dann das große andere anzufangen. ich weiß es nicht.. weil ich finanziell doch sehr schauen muss, ob das überhaupt geht. oder ich warte ein jahr länger und spare noch mehr, dann könnte es realistischer sein als jetzt so schnell das zu tun. ich wollte das ausmisten jetzt schon machen, dass ich genug zeit habe um nach und nach alles entweder zu verschenken oder zu verkaufen. aber vielleicht habe ich mir zu viel für ein wochenende vorgenommen.. deswegen will ich heute bewusst weniger machen und vielleicht doch nach einem urlaub dort in der gegend schauen.. und dann kann ich ja entscheiden, ob ich es da gut finde oder eben nicht.
ich bin heute sehr müde und erschöpft, auch körperlich. vielleicht mache ich heute auch eher einen ganzen sofatag. aber irgendwie muss ich auch noch viel häkeln.. ist schon gar nicht so einfach.. ich habe nur angst, dass ich zu viel vermeide... oder zu wenig mache..
ich weiß, dass man hilfe annehmen darf und muss, aber was wenn ich mich dafür zu doof anstelle? wenn ich schon viel weiter in dem prozess sein müsste? ich weiß nicht..
liebe grüße willow
Liebe Willow
mein beileid wegen deinem opa. Ich kann dir leider wahrscheinlich überhaupt nix schreiben was hilfreich für dich ist. Die Veränderung wär ja dann wirklich sehr groß und dass du alles richtig machen willst versteh ich. Glaub auch wenn du dir vornimmst jetzt alles perfekt zu machen und zu planen setzt du dich zu sehr unter druck. Vielleicht hilfts dir so zu denken dass du versuchst alles wichtige zu bedenken und zu schauen aber dir auch erlaubst dass es dann dinge gibt die anders laufen als geplant. Weil das wird ziemlich sicher so kommen und dann bist du sehr enttäuscht von dir selbst. Wenn du dir aber vorher schon erlaubst dass manches anders laufen darf wie geplant dann nimmst du dir bisschen Druck raus. Und eins nach dem andern schauen. Vielleicht ist ausmisten und so schon äußerlich was auf einen Umzug vorbereiten auch noch zu früh und machst dir selber panik weil dein Kopf dann denkt es ist bald schon soweit.
Wünsch dir dass du heute nacht gut schlafen kannst.
LG
Maya
Hallo Willow,
ich möchte dir mein Beileid aussprechen zum Verlust deines Opas. Das tut mir sehr leid.
Unter den Umständen ist ja noch verständlicher, dass du in deinen Entscheidungen und Gefühlen letztendlich wie gelähmt bist.
Ich bin mir aber sicher, dass du Strategien kennst, die dir helfen, da wieder herauszufinden.
Du hast schon bewiesen, dass du auf die Signale deines Körpers hörst und dir Ruhe gibst, auch wenn es sich vielleicht zwangsweise angefühlt hat.
Ich finde, du solltest viel gnädiger mit dir sein. Du hast schon so viel geschafft und musst nicht alles perfekt hinbekommen.
Du bist nicht allein und Hilfe weiterhin anzunehmen heißt nicht automatisch, dass du nicht lebensfähig bist - im Gegenteil. Ich kann mich nur wiederholen: du bist sehr verantwortungsbewusst, darfst dir aber auch mal weniger Druck zumuten.
Liebe Grüße.
bke-Fritzi
liebe fritzi,
mir ist es wichtig, dass ich auf den schritt gut vorbereitet bin. weil ich ja nicht nur verantwortung für mich sondern auch für meinen hund habe. deswegen gibt es schon sehr viel zu beachten. und ich wäre gerne abgesichert, dass ich das schaffen könnte. aber die frage ist, ob genau absichern überhaupt geht. notfalls kann ich zurück ja. trotzdem macht es mir viel angst.
ja es ist was großes weitreichendes.
damals als meine hündin bei mir eingezogen ist war ich auch ähnlich aufgeregt und am anfang lief vieles total schief. und ich habe angst, dass ich ihr damit schade. sie liebt die natur dort, aber ich weiß nicht, ob ich nicht zu wenig zeit dann für sie habe und ich habe ja kein netzwerk, die auf sie aufpassen können. ich müsste zusätzlich ja auch noch eine neue therapie anfangen.. alles gar nicht so einfach irgendwie.. oder ich bleibe doch noch etwas länger hier und überstürze es nicht. aber woher finde ich heraus was das richtige ist?
ich weiß, dass ich es trotz angst wagen muss, um zu wissen, ob es die richtige entscheidung ist. gar nicht so einfach irgendwie... vor allem weil ich momentan instabil bin. mein opa ist anfang der woche gestorben und seitdem dreht mein inneres noch mehr durch. mein nervensystem ist dauerhaft auf alarm. heute ging fast nichts, ich war so erschöpft, dass ich nur liegen wollte und mich berieseln lassen wollte. das ist mir schon lange nicht mehr passiert... ich wollte ja aktiv alles ausmisten, das schlafzimmer habe ich auch grob geschafft..
vielleicht sollte ich wirklich kleine schritte sehen und nicht alles auf einmal. ich wollte jetzt am wochenende alles in erfahrung bringen, aber vielleicht helfen die kleinen schritte.
das häkeln eben hat etwas geholfen. ich denke ich gehe auch bald ins bett und schaue weiter die serie. die ist zum glück auch so schön langsam und beruhigend.
ich hatte mit heute eigentlich vorgenommen jetzt alles perfekt zu schaffen und bald keine therapie mehr zu brauchen. das ist aber unrealistisch oder?
ich wünsche mir einfach nur, dass ich endlich ein halbwegs normales leben führen darf und vor allem, dass ich endlich mal glücklich bin... beim gedanken an den ort zu ziehen war ich auch glücklich. dann kam aber wieder die angst durch.. meine angst lähmt mich und sperrt mich ein. sie ist immer da flüstert all das schlimme.. manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt lebensfähig bin..
tut mir leid..
wird das schlimme irgendwann weniger schlimm?
liebe grüße willow
Hallo Willow,
ich würde gerne auch etwas zu deinen Sorgen schreiben und meine Gedanken dazu teilen.
Du nimmst dir Zeit, dich auf künftige Veränderungen vorzubereiten, schreibst Listen und möchtest Geld sparen, um an dein Ziel zu gelangen. Du nutzt die Therapie, um darüber zu sprechen. Das ist super und spricht für Verantwortungsbewusstsein und Selbstreflexion.
Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass deine Gedanken um sehr weitreichende Veränderungen kreisen, was völlig verständlich ist. Ich kann das deutlich nachempfinden. (Kleiner Einschub: ich bekomme in den nächsten Tagen meinen ersten Hundewelpen und bin mega nervös, weil es sicher einiges durcheinander wirbeln wird; ich kann aber nicht alle Eventualitäten schon vorab klären und absichern; das muss ich akzeptieren und aushalten).
Vielleicht wäre es hilfreicher - und da möchte ich mich der Anregung von meinem lieben Kollegen bke-Christian anschließen - weniger auf einmal zu planen und stattdessen, konkrete kleine Schritte (erster Step / was kommt als Nächstes) zu setzen. Das könnte den Gesamtprozess weniger überwältigend machen.
Beruhigende Grüße.
bke-Fritzi
lieber christian,
ich habe schon überlegt was ich alles für den schritt brauche, aber ich glaube ich will den wieder zu schnell. also wäre evtl gut, wenn ich mehr zeit hätte um alles vorzubereiten..
erstmal wäre geld sparen und namen ändern nötig und dann auch paar infos einholen.. ich habe schon eine liste mit dingen erstellt.
ich habe mich sogar richtig gefreut, weil ich es auch genauer in der therapie besprochen habe, habe heute angefangen mit teilen der liste, aber jetzt geht es mir wieder schlechter. ich hat ein großes problem, bei dem mir zum glück von meiner besten freundin geholfen wurde und ein problem bei dem ich nicht weiß wie groß es ist und ich bis montag warten muss um es zu llösen. so existenzielle sachen sind für mich immer gleich mit aufgeben verknüpft und dadurch mein nervensystem komplett überreizt. jetzt bin ich einfach müde und panisch. wie soll das werden, wenn ich wirklich von hier weggehe und die therapie nicht mehr als anker habe? ich weiß ich muss selbst mein anker sein.. ich verfalle in letzter zeit nur so in selbsthass und mein bindungsmuster zeigt sich bei so momenten so stark. ich merke wie unsicher ich meine welt erlebe und wie verloren ich in ihr bin..
so momente bringen mich wieder dazu zu zweifeln, ob ich wirklich hier weg sollte.. oder ob ich hier bleiben soll. aber hier werde ich nicht glücklich. klar gibt es für alles lösungen, aber ich bin halt irgendwie doch immer alleine.
glaube heute kann ich meine gedanken diesbezüglich nicht aufs konstruktive lenken. was wenn ich all das nicht schaffe? ich fühle mich so verloren, hilflos und so als würde ich jede beziehung kaputt machen... ich weiß nicht ob und wie man es mit so viel angst in der welt aushalten soll. ich komme ja immer wieder an den selben punkt.
liebe grüße willow
liebe willow,
es heißt oft: "der richtige zeitpunkt ist: jetzt."
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wenn da was dran ist: welcher schritt wäre jetzt realistisch möglich, um aus dem tristen jetzt auf das bessere zuzugehen, das dir vorschwebt?
kannst du jetzt (und sei es im "visionieren") auf das, was du dir wünscht zu gehen?
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das denke ich jetzt.
Was sagt "die cloud"? :)
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Liebe Grüße,
bke - Christian
guten morgen,
mich nervt mein momentanes leben so irgendwie. ich will was verändern, dass es mir besser geht. aber die frage ist wann der richtige zeitpunkt ist. wenn es nach meinem impuls des weglaufens geht, dann sofort. irgendwie schaden mir manche rahmenbedingungen in meinen jetzigen leben. ich weiß nicht.. ich wäre gerne weit weg irgendwie. aber vor dem was mich gerade belastet kann ich nur zum teil weglaufen...
eigentlich sollte man eher rational schauen was realistisch ist oder?
liebe grüße willow
lieber stephan,
ja das stimmt. normalerweise sehe ich das auch so. ich mag es nur bei sehr sensiblen aufgaben nicht. aber davor weglaufen bringt auch wenig..
liebe maya,
du musst davon nichts öffentlich schreiben. ich will auch damit nicht ins detail gehen.
ich denke ich werde es einfach probieren.
danke euch beiden
liebe grüße willow
Hi
danke dass dus nochmal erklärt hast. Oje das ist echt schwierig. Ich hatte vor ein paar monaten wenn ich jetzt alles richtig verstanden hab und mein interpretieren stimmt auch so eine ähnliche situation. Vielleicht könnte ich dir ein bisschen was hilfreiches sagen aber es ist sehr persönlich und ich bin grad noch nicht sicher ob ich das öffentlich stehen haben will. Aber ich denk drüber nach ob und wie ichs dir schreiben könnte. Aber ich versteh wie schwer es ist und dass ein nein dann nochmal ein schlag wär.
LG
Maya
Hi willow,
wenn Du nicht fragst, ist es zwangsläufig so was wie ein nein. Wenn Du fragst, könnte es auch ein nein sein. Aber auch ein: Ja klar. Oder: So nicht, aber anders, oder ...
Aber vielleicht verstehe ich es auch nicht richtig?
Viele Grüße schickt Dir
bke-Stephan
Hi willow
ich kann glaub nix wirklich hilfreiches sagen aber hoff ist trotzdem ok dass ich dir kurz schreib. Wollte dir sagen dass ichs richtig gut find dass du auf dich aufgepasst hast. War bestimmt auch nicht so einfach aber du hast deine grenze gespürt und bist nicht hin und das ist echt stark!
Den zweiten teil hab ich nicht so ganz verstanden. Bist du unsicher ob das eintreten von einem problem realistisch ist was dich so beschäftigt oder wie realistisch es ist dass deine therapeutin dir dabei helfen kann? Sorry falls die frage blöd ist. Und falls es das zweite ist wär es für dich sehr schlimm sie um hilfe zu bitten dabei und sie sagt dann vielleicht nein?
LG
Maya
liebe willow,
ich glaube, du hast das recht, nicht hinzugehen.
wenn du die kraft, es zu tun, fühlen solltest, und dabei weißt, dass du kaum gesehen wirst und das hinnehmen kannst: dann ja.
dann einen moment wählen, nicht zu lange verweilen, sagen, dass du kurz kommen wolltest, um eine verbundenheit zu zeigen.
und den besuch bei ihm mit der möglichkeit eines austausches mit jemandem danach verbinden.
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liebe grüße - bke - christian
lieber christian,
er hat eine lungenentzündung, also weiß ich es nicht. ob ich was brauche? schwere frage. von dem teil meiner familie zu dem ich kontakt habe, erhoffe ich mir gar nichts. vom rest sowieso nicht. ich würde nie das bekommen was ich brauche. er wird sich bestimmt freuen, dann aber sagen dass er mich kaum erkennt weil ich so lange nicht da war und dann halt seine ganzen sachen sagen wie immer und dann ob ich sauer wäre oder alles gut zwischen uns und all die sätze die er immer sagt. ich würde wenn dann nur hingehen, um ihm eine freude zu machen. aber ist auch die frage, ob ich das kann wenn mein energielevel so gering ist.ich weiß nicht. ich fühle mich dazu verpflichtet auch wenn ich spüre, dass ich im moment nicht mal mit ihm oder meiner patin kontakt haben will. ich ziehe mich aus meinem sozialleben sehr zurück. ich will nicht, dass man sieht wie schlecht es mir geht. und gleichzeitig halte ich es nicht aus. vielleicht sollte ich aufhören dagegen anzugehen und mich einigeln..
danke
willow
hallo willow,
ich denke, es hängt davon ab, wie lange er im krankenhaus sein muss, wie ernst es eventuell ist - und noch mehr, ob du von ihm etwas brauchst und aussicht besteht, dass du es bekommen kannst. - sonst ... sollte er deutlich machen, dass ihn dein besuch schlicht freut. - du bist ihm, meine ich, nicht ohne weiteres den besuch "schuldig". - kannst du etwas damit anfangen?
liebe grüße - bke - Christian
hallo...
irgendwie ist es wie ein tosender sturm. dauernd kommt was neues dazu. opa liegt wieder im krankenhaus. jetzt ist die frage, besuchen oder nicht. er manipuliert dann wieder und interessiert sich sowieso nicht für mich. ich weiß es nicht. ich kann nicht denken, weil ich zu wenig schlafe und egal was ich tue oder denke, diese scheiß sachen verfolgen mich und ich kann sie nicht abschütteln und langsam geht mir dafür auch die kraft aus dagegen noch was bewusst einzusetzen. wie auch?
warum wird es nicht leichter? was mache ich falsch? warum kann ich mich an nichts aus der letzten zeit erinnern....
liebe claudia,
das mache ich eigentlich jeden tag. vor allem jetzt im urlaub ist es nur schönes und ab einer bestimmten uhrzeit fängt meine entspannte zeit ohne müssen und mit fester routine an.. also einfach weiter versuchen?
liebe grüße
willow
Liebe willow,
ja leider gibt es keinen Ausschaltknopf.
Mitunter kann es helfen, ab späten Nachmittag nur schöne Dinge zu tun, positive Emotionen zu erzeugen, die die anderen im Traum etwas überlagern.
bke-Claudia