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Liebe Flower,
beim Lesen deiner Nachricht wird deutlich, wie erschöpft und verzweifelt du gerade bist. Besonders bewegt hat mich, wie oft du beschreibst, dass du das Gefühl hast, nicht verstanden zu werden. Wenn man immer wieder versucht zu erklären, was in einem los ist, und das Gefühl hat, niemand erreicht einen wirklich, kann das unglaublich einsam machen.
Dass du nach vier Wochen Klinik enttäuscht bist, weil du dir so sehr gewünscht hast, dort mehr Halt und Gespräche zu finden, ist gut nachvollziehbar. Diese Enttäuschung sagt aber nicht, dass dir nicht geholfen werden kann. Sie sagt vor allem, dass das, was du gerade brauchst, bisher nicht ausreichend bei dir angekommen ist. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Du schreibst auch, dass dir die Mailberatung hier und deine Beraterin vor Ort guttun. Das zeigt, dass es durchaus Menschen gibt, bei denen du dich verstanden fühlst. Vielleicht kannst du genau daran festhalten. Du musst deinen Weg nicht allein gehen und du musst auch nicht alles in Worte fassen können. Manchmal reicht es, genau das zu sagen, was du hier geschrieben hast. Dass du nicht weißt, wie du es erklären sollst und dass es einfach nur weh tut.
Vielleicht magst du dir heute auch etwas Gutes tun, das dir hier im Forum schon einmal Kraft gegeben hat. Schau doch einmal in der "Medien-Ecke" oder im Thread "Das Forum tanzt" vorbei. Vielleicht begegnen dir dort Lieder, die du selbst einmal geteilt hast oder die andere eingestellt haben. Musik kann den Schmerz nicht wegnehmen, aber manchmal schafft sie es, einen für einen Moment wieder mit etwas Hoffnung, Trost oder schönen Erinnerungen zu verbinden. Vielleicht ist dort gerade ein Lied, das dich ein kleines Stück durch diesen schweren Tag begleitet.
Für die Zeit nach der Klinik musst du das nicht alles alleine organisieren. Vielleicht kannst du gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten oder deiner Beraterin vor Ort überlegen, welche ambulanten Hilfen direkt anschließen können. Es gibt Möglichkeiten, auch in einer Krise zeitnah Unterstützung zu bekommen. Du musst diesen Übergang nicht alleine bewältigen. Dafür solltest du unbedingt mitteilen wie es in dir aussieht. Es reicht nicht wenn nur wir es wissen.
Und noch etwas möchte ich dir mitgeben. Im Moment schreibst du, dass du keinen Ausweg mehr sehen kannst. Daran kann ich erkennen wie groß dein Schmerz gerade ist. Es bedeutet aber nicht, dass es keinen Ausweg gibt. Wenn Menschen sehr verzweifelt sind, wirkt der Blick oft wie durch einen Tunnel. Dann verschwindet das Licht nicht, sondern es ist nur gerade schwer zu sehen. Manchmal braucht es jemanden, der eine Weile mit einer Taschenlampe neben einem hergeht, bis man selbst wieder das Licht sehen kann.
Bitte bleib mit deinen Gedanken nicht allein. Wenn du merkst, dass sie heute oder in den nächsten Tagen noch drängender werden, dann sprich direkt mit den Mitarbeitenden in der Klinik oder wende dich an eine Person, der du vertraust. Du bist mit diesen Gedanken nicht allein und du musst sie nicht allein tragen.
Wir freuen uns, dass du dich hier meldest. Du bist mit deiner Verzweiflung nicht lästig und nicht allein. Auch wenn es sich gerade so anfühlt, ist deine Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben.
Alles Liebe
bke-Tom
hey,
hm mir geht’s immer noch total schlecht.. am 07.07 muss ich nach Hause und darf dann nur noch teilstationär in die Klinik kommen.. sprich ich bin den Tag hier und nachts zuhause… Ich will das alles einfach nicht mehr… Hier in dieser Klinik versteht mich absolut niemand. Ich hasse es hier. Und ich frage mich warum mich niemand versteht. Zuhause hasse ich es zwar noch mehr aber hier werden mir so schlimme Dinge von der Pflege gesagt und auch von den Ärzten.. Dinge, die mich nur triggern und daher das Gegenteil bewirken anstatt von Besserung. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wenn man mir nicht einmal hier helfen kann, dann seh ich absolut keinen Ausweg mehr aus meinem Schmerz. Ich will nicht mehr… Mir geht es mit jedem Tag schlimmer. Ich bin nicht bereit dazu wieder zuhause zu sein. Ich möchte einfach nur flüchten und abhauen… :/ Keine Ahnung, was ich tun soll. Meine Gedanken werden schon wieder mit jedem Tag schlimmer und ich kann einfach nicht mehr. Ich will auch nicht mehr. Ich halte das alles nicht mehr aus. Das einzige was mir die Klinik gebracht hat, war dass ich jetzt meine Diagnosen habe… Aber die nehmen mich hier überhaupt nicht ernst und sagen mir Sachen, die mich so hart triggern und verletzen. Insbesondere die Pflege. Die sind die schlimmsten. Nach Hause kann und will ich aber auch nicht. Ich weiß nicht wohin mit mir. Mit jeden Tag werde ich immer langsam instabiler wieder und rutsche wieder total in die Tiefe Abwärtsspirale.. Meine Gedanken werden auch mit jedem Tag wieder schlimmer. :/
Hab auch keine Ahnung wie ich das alles was hier passiert meiner Mailberaterin erklären soll… ich will ihr schreiben, aber ich kann es nicht in Worte fassen weil es so weh tut. Ich will nicht mehr. Tut mir leid.😣
War übrigens jetzt auch hier vier Wochen auf der Station und hatte kein einziges Psychologisches Gespräch.. kein einziges. Und das wird jetzt in den begrenzten zwei Wochen Tagesklinik auch nicht mehr passieren. Kein einziges Gespräch. Nur mit den Ärzten und Pflegern, die meinen mich zu kennen und Dinge über mich sagen, die genau so auch meine Mutter zu mir sagt, die beleidigend sind und mich hart triggern… Ich kann einfach nicht mehr und will nicht mehr.. Wenn mir nicht mal die Klinik helfen kann dann frage ich mich… ob ich die Hoffnung endgültig aufgeben sollte.
Eigentlich haben die jetzt einfach nur die Diagnosen festgestellt und sonst interessiert sich hier absolut niemand für mich. Das macht mich einfach so fertig.
Liebe Grüße Flower
hier hatte ich die Situation gut beschrieben.. falls man sich das zum Verständnis nochmal durchlesen möchte. Mir geht es einfach mit jedem Tag so viel schlechter und ich seh mich wieder abstürzen… Eigentlich möchte ich das vermeiden aber… wenn ich nicht mal hier in der Klinik ernstgenommen werde dann frage ich mich echt, wie ich weitermachen soll…
Ich muss jetzt auch wieder eine Nacht zuhause schlafen und dann ab Dienstag eben jede Nacht… alles in mir schreit und wehrt sich dagegen und die Angst wirkt sich auch auf körperliche Symptome bei mir aus… Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Alles in mir will flüchten und es macht mich komplett fertig dass ich gezwungen werde, nach Hause zu gehen und mich hier niemand versteht.. Weigern kann ich mich leider nicht.
Hey,
mhm… ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz, was ihr mit dem Fahrplan meint… der nächste Schritt ist halt jetzt, dass ich in die TWG komme. Aber das kann leider noch dauern und ich werde am Dienstag aus der Klinik entlassen und bin dann noch zwei Wochen Tagesklinik.. und danach ist es halt vorbei und wenn bis dahin kein Platz in einer TWG gefunden ist dann sieht’s halt schlecht aus.. An der Besserung meiner psychischen Probleme wurde in der Klinik nämlich, aufgrund keiner psychologischen Gespräche, nicht gearbeitet. Und sobald ich wieder zuhause bin besteht zwar immer noch die Perspektive auf die TWG, aber ich bin trotzdem wieder mit meinen psychischen Problemen -bis auf meine Mailberatung hier und meine Beraterin in der Erziehungsberatungsstelle vor Ort- alleine gelassen. Und da sehe ich persönlich halt schwarz für mich und befürchte den kompletten erneuten Absturz. Und deshalb weiß ich halt jetzt nicht wie’s weitergeht, weil mich auch in der Klinik absolut niemand versteht… Die denken, dass meine psychischen Probleme nur aus meiner Essstörung und den Problemen zuhause stammen… das ist aber nicht der Fall und das habe ich bereits hundert mal erklärt. Ich bin mittlerweile so müde vom ständigen erklären und wieder nicht verstanden zu werden. Ich hab einfach keine Lust mehr und hab so langsam echt das Gefühl dass mir nicht zu helfen ist, wenn ich nicht mal in der Klinik verstanden werde.
LG Flower
Liebe Flower,
hast du denn versucht, einen "Fahrplan" einzufordern? Manchmal kann es helfen, nochmal auf sich aufmerksam zu machen
Viele Grüße
bke-Betty
Was ist das denn für eine scheiß Klinik, dass die dich so alleine lassen?
Guten Morgen,
nein gibt es nicht wirklich… nach den zwei Wochen die ich jetzt noch in der Tagesklinik bin werde ich halt dann wieder komplett alleine sein… :/
LG Flower
Ich kann mir vorstellen, dass es nach der Diagnostik doch eine Art "Fahrplan" für dich gibt, oder?
ja, machen die.. Davon gehts aber trotzdem nicht viel schneller und jetzt gerade geht es mir sehr schlecht weil mich hier auch alle schlecht behandeln und mich überhaupt gar nicht verstehen... Ich will das alles einfach nicht und mir gehts jede Minute schlechter. Als ich gestern zur Pflege gegangen bin zum Gespräch, zu meiner Bezugspflege, war die Situation danach schlimmer als davor.
Kann jemand in der Klinik dir bei der Suche nach einer TWG helfen?
Lieben Gruß.
bke-Fritzi
ne bringt gerade alles nichts. Mir gehts einfach sehr schlecht und ich will das alles nicht mehr. Sorry. Ich glaub, mir kann man endgültig auch nicht mehr helfen :/
TWG ist eine therapeutische Wohngruppe.
Das tut mir voll leid. Kannst du dir was gutes tun? Kannst du dir vielleicht eine richtige Klinik die sich gut auskennt aussuchen und da auf die Warteliste? Und was ist TWG?
Hm es geht mir einfach immer schlechter gerade :(
Hey Betty,
ich weiß nicht… das was die zu mir sagen, ist keine Hilfe… die sagen hier echt schlimme Sachen zu mir :/ die mich auch verletzen. Und psychologische Gespräche habe ich sowieso nicht. Weiß nicht was mir davon helfen soll.
Das mit den Diagnosen ist schwierig… Zum einen weiß ich nun was ich habe und dadurch kann man mich vielleicht auch besser verstehen, aber irgendwie ist es auch hart so schwarz auf weiß noch mal das zu sehen und bestätigt zu bekommen was man schon jahrelang vermutet hat.
Weiß nicht suche ja gerade nach einer TWG aber das geht auch nicht voran….
Mir gehts einfach so schlecht und ich habe immer schlechtere Gedanken. :/ Ich weiß einfach nicht mehr weiter und fühle mich sehr einsam. :(
LG Flower
Liebe Flower,
dass du solche Erfahrungen in der Klinik machen musstest, tut mir leid. Die Klinik sollte eigentlich ein Ort der Hilfe sein. Aus Erfahrung weiß ich, dass sich manchmal Hilfe in dem Moment aber auch gar nicht wie Hilfe anfühlt und man sich denkt: "was soll denn der sch... jetzt?" und dann.... Wochen später, Monate später, vielleicht auch erst Jahre später kann daraus was erwachsen. Ich weiß nicht, ob es in deinem Fall vielleicht so sein könnte? ich würde es dir sehr wünschen...
Du hast nun eine Diagnose. Wie geht es dir damit? Und ermöglicht dir die Diagnose vielleicht Zugang zu Unterstützung?
Vielleicht kannst du dich mit der Diagnose jetzt gezielter auf den Weg machen, was passendes an Unterstützung für dich zu finden?
Ich schicke dir Wärme und Licht!
Bke-Betty
Hey Betty,
ich hätte schon gerne Gedanken dazu und würde drüber reden - wenn du mir was dalassen willst.
Glaub ich brauche gerade jemanden zum reden. :(
LG Flower
Hallo liebe Flower,
es tut mir sehr leid zu lesen, wie es dir geht.
Möchtest du Gedanken dazu, oder wolltest du es einfach nur loswerden?
Belle und ich sitzen im gemütlichen Raum, wenn du magst!
Liebe Grüße
bke-Betty
hey,
hm mir geht’s immer noch total schlecht.. am 07.07 muss ich nach Hause und darf dann nur noch teilstationär in die Klinik kommen.. sprich ich bin den Tag hier und nachts zuhause… Ich will das alles einfach nicht mehr… Hier in dieser Klinik versteht mich absolut niemand. Ich hasse es hier. Und ich frage mich warum mich niemand versteht. Zuhause hasse ich es zwar noch mehr aber hier werden mir so schlimme Dinge von der Pflege gesagt und auch von den Ärzten.. Dinge, die mich nur triggern und daher das Gegenteil bewirken anstatt von Besserung. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wenn man mir nicht einmal hier helfen kann, dann seh ich absolut keinen Ausweg mehr aus meinem Schmerz. Ich will nicht mehr… Mir geht es mit jedem Tag schlimmer. Ich bin nicht bereit dazu wieder zuhause zu sein. Ich möchte einfach nur flüchten und abhauen… :/ Keine Ahnung, was ich tun soll. Meine Gedanken werden schon wieder mit jedem Tag schlimmer und ich kann einfach nicht mehr. Ich will auch nicht mehr. Ich halte das alles nicht mehr aus. Das einzige was mir die Klinik gebracht hat, war dass ich jetzt meine Diagnosen habe… Aber die nehmen mich hier überhaupt nicht ernst und sagen mir Sachen, die mich so hart triggern und verletzen. Insbesondere die Pflege. Die sind die schlimmsten. Nach Hause kann und will ich aber auch nicht. Ich weiß nicht wohin mit mir. Mit jeden Tag werde ich immer langsam instabiler wieder und rutsche wieder total in die Tiefe Abwärtsspirale.. Meine Gedanken werden auch mit jedem Tag wieder schlimmer. :/
Hab auch keine Ahnung wie ich das alles was hier passiert meiner Mailberaterin erklären soll… ich will ihr schreiben, aber ich kann es nicht in Worte fassen weil es so weh tut. Ich will nicht mehr. Tut mir leid.😣
War übrigens jetzt auch hier vier Wochen auf der Station und hatte kein einziges Psychologisches Gespräch.. kein einziges. Und das wird jetzt in den begrenzten zwei Wochen Tagesklinik auch nicht mehr passieren. Kein einziges Gespräch. Nur mit den Ärzten und Pflegern, die meinen mich zu kennen und Dinge über mich sagen, die genau so auch meine Mutter zu mir sagt, die beleidigend sind und mich hart triggern… Ich kann einfach nicht mehr und will nicht mehr.. Wenn mir nicht mal die Klinik helfen kann dann frage ich mich… ob ich die Hoffnung endgültig aufgeben sollte.
Eigentlich haben die jetzt einfach nur die Diagnosen festgestellt und sonst interessiert sich hier absolut niemand für mich. Das macht mich einfach so fertig.
Liebe Grüße Flower
Hey,
mir geht’s mal wieder sehr schlecht :( Kann schon wieder nicht mehr. Arztgespräch heute war die reinste Katastrophe und danach hatte ich einen Zusammenbruch und hab nur noch geweint. :/ hab dann mit der Pflege geredet aber war nicht so gut.. mir geht es sehr sehr schlecht.
LG Flower
Hey,
danke, das bedeutet mir sehr viel…. Ich habe jetzt gerade meinen Arztbrief zufällig in einem Gespräch mit der SozPäd gesehen und hab daher die nun feststehende Diagnose gesehen.. Ich hab die sowieso schon die ganze Zeit vermutet, aber es jetzt noch mal schwarz auf weiß zu sehen ist hart. Irgendwie. Auf der einen Seite bin ich irgendwie erleichtert (?) weil meine ganze Problematik jetzt endlich einen Namen hat… aber es macht mich auch verdammt nervös gerade. Vor allem weil ich erst morgen mit meiner Bezugspflege und meiner Ärztin über die Diagnose sprechen kann..
Bin nicht unbedingt überfordert aber total nervös. Weiß nicht, sorry. Bin froh wenn ich morgen endlich das Arztgespräch habe. Ist gerade irgendwie hart alles… :/
LG Flower
Hey,
mir geht’s immer noch voll schlecht… hatte heute aber schon Bezugspflegegespräch und morgen kann ich dann endlich mit meiner Ärztin reden.. :( fühl mich gerade irgendwie voll alleine und immernoch traurig.
Liebe Grüße Flower
Ja, ich finds schon auch gut… vielleicht wird ihr dann auch gesagt dass ich eigentlich gerne hätte mit ihr reden wollen :/ von dem Pfleger meine ich…
Ich bin auch froh dass ich es jetzt zumindest versucht und kommuniziert habe und dann kann ich ihr ja hoffentlich immer noch am Dienstag vom Wochenende erzählen und wie schlimm es halt war. Hoffentlich nimmt sie das dann trotzdem ernst wie schlimm es war, auch wenn ich nicht direkt als Notfall das Gespräch gesucht habe… will sie auch nicht nerven. Sie war auch grade kurz da aber sah sehr gestresst aus.. deshalb hab ich sie nicht angesprochen bzw mich nicht getraut. Vielleicht werde ich ihr dann auch noch sagen dass ich eigentlich mit ihr reden wollte. Bin gerade irgendwie überfordert :( weiß nicht hab das Gefühl niemand versteht mich.
LG Flower