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Hey nochmal,
vielen Dank für deine lieben Worte.. Ich kann's gerade ehrlich gesagt nicht so ganz glauben, dass irgendwas besser wird... Aber ja, ich versuche deine Worte anzunehmen... :/ Ich will gerade einfach nur aufgeben... Es geht mir so schlecht. Aber ich versuche es, irgendwie weiterzumachen, auch wenn ich nicht weiß, wie.
Liebe Grüße Flower
Duschen,was spielen,und wesche machen ist doch schon mal was hast du schon mal mit zeichnen ausprobiert?
Aufgeben ist keine Lösung ich weiß wie schwer es ist kämpfen ist wichtig OK du bist nicht alleine ich würde dir so gerne persönlich helfen aber geht leider nicht aber aufgeben geht nicht egal wie schwer es ist ich wollte auch aufgeben aber wir kämpfen jetzt zusammen OK du schreibst jeden Tag hier in den Forum OK wir schaffen das und ich lasse dich net alleine .👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻 ✨🫶🏻🍀🍀Ich wünsche dir eine gute Nacht ok Flower und du hast noch dein ganzes Leben vor dir egal wie steinig der Weg ist er wird auch wieder gerade OK .🫂👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻
weiß nicht.. wollte eigentlich meiner Mailberaterin schreiben.. aber krieg's irgendwie nicht hin.. Vielleicht ist gerade nicht so der richtige Zeitpunkt.. wollt jetzt noch Wäsche machen, Duschen und dann vllt was spielen...
Ich weiß flower nicht aufgeben OK
Gibt es ihrgenwas was du Grade machen kann wo dich ein bisschen ablenken tut ich weiß es ist net einfach aber vielleicht gibt es zu mindest ihrgenwas kleines .🤗
Weiß nicht.. Ich kann gerade einfach nicht positiv denken. Mir geht es einfach so schlecht... Bin froh wenn ich morgen wieder in der Klinik zurück bin.. Bin ja gerade zuhause. Aber alles an was ich denken kann ist, dass ich am Dienstag wieder zuhause bin und dann jede Nacht zuhause schlafen muss. Ich packe das alles einfach nicht.
Hi Häsin,
mich macht es tatsächlich auch wütend.. Du glaubst nicht, wie oft ich kurz vorm Explodieren bin und einfach nur schreien oder sowas könnte.... Aber wenn ich einen Wutanfall bekomme ist auch niemanden geholfen... Und in der Klinik fühle ich mich eben absolut nicht verstanden... Die einzige die mich dort versteht, ist die vom Sozialdienst, aber die kann auch nichts anderes für mich tun, als mir bei der Suche nach der TWG zu helfen, mit den Ärzten oder Pflege zu reden um noch irgendwas an dem Entlassungsdatum zu ändern kann sie leider nicht :/ Ich habe es schon so oft jetzt versucht den Ärzten und Pflegern zu erklären, und die scheinen meine Situation einfach komplett falsch einzuschätzen und mich überhaupt nicht zu verstehen... deshalb habe ich nun damit aufgehört, mich immer wieder zu erklären und auf Verständnis zu hoffen, stattdessen verdränge ich die Gefühle halt jetzt... Weil wenn ich immer wieder mich an einer Erklärung versuche, schade ich mir im Endeffekt nur selbst, weil ich immer wieder aufs Neue enttäuscht werde und mich jede Enttäuschung und fehlendes Verständnis nur immer tiefer in die Abwärtsspirale treibt... deshalb versuche ich nun anzunehmen, dass die Klinik für die Suche nach der TWG und die Diagnosestellung gut war, aber die mich einfach nicht verstehen und dass es okay ist.. Trotzdem hat mir der Klinikaufenthalt in den zwei eben genannten Punkten etwas gebracht und jetzt muss ich eben sehen, wie es weiter geht.. Auch wenn es mir sehr weh tut, dass ich nicht mal in der Klinik verstanden werde.. aber ja, damit muss ich mich wohl oder übel abfinden.
Leider habe ich keine Freunde und sonst auch keine Familie, wo ich hin könnte.. Mit meinem Vater besteht kein Kontakt und ich habe nur noch eine Tante, die mehr als 400 km entfernt wohnt.. die aber auch mütterlicherseits ist.. also quasi ,,Verbündete" von meiner Mutter, die Tante würde meine psychische Erkrankung auch nicht verstehen und daher keinen Schutzraum für mich bieten, leider. Daher bleibt nur im absoluten Notfall das Frauenhaus, aber das möchte ich halt möglichst vermeiden... Aber ich habe so eine große Angst vor dieser Zeit jetzt... Vor allem weil meine Mutter wahrscheinlich schon irgendwann nächste Woche (durch ein Angehörigengespräch mit meiner behandelnden Ärztin sowie der Sozialpädagogin vom Sozialdienst) davon erfahren wird, dass ich in eine TWG ziehen möchte... und da sehe ich ehrlich gesagt die komplette Eskalation bevorstehen.. vor allem wenn sie von dem Kontakt mit dem Jugendamt erfährt.. Sie wird es halt direkt als Angriff gegen sich und ihre Fähigkeit als Mutter sehen und dass ich ihr jetzt weg genommen werde... Da ich über 18 Jahre alt bin, bin ich allerdings nicht mehr in ihrem ,,Besitz", das ist kein Kind, aber da ich über 20 Jahre bin kann und muss ich losgelöst von meiner Mutter für mein eigenes Leben die richtigen Entscheidungen treffen und dafür sorgen, dass es mir besser gehen kann. Und dafür erachte ich die Wohngruppe als sehr notwendig und dass sieht die Klinik als auch meine Beraterinnen (sowohl hier meine Mailberaterin als auch die Beraterin von der Beratungsstelle) genauso, auch wenn es mir sehr schwer fällt, so für mich einzustehen.. Nur hat meine Mutter eben extreme Angst mich zu verlieren und möchte die Kontrolle behalten.. und das wird als Kontrollverlust enden. Während diesem Gespräch wird sie sich wahrscheinlich noch zusammenreißen, weil sie nie möchte, dass andere Menschen ein schlechtes Bild von ihr als Mutter haben, aber wenn wir dann wieder zuhause sind, befürchte ich leider schlimmes :(... Ich bin zwar dennoch froh, über die Möglichkeit zu diesem Gespräch... damit man ihr das in einem geschützten Rahmen und mit Hilfe von Fachpersonal erklären kann.. Sowohl meine Erkrankung als auch, dass es nun besser für mich wäre, in einem geschützten Rahmen den Umgang mit meiner Erkrankung zu lernen.. Aber ich habe trotzdem extreme Angst vor den Folgen dieses Gesprächs.. Wenn ich nach dem Gespräch noch viel länger weiter mit ihr zusammenwohnen muss, wird es ziemlich sicher halt extrem eskalieren und dass ist ein weiterer Punkt der mir so eine schlimme Angst macht.. Die nächste Zeit wird einfach sehr schwer für mich.
Liebe Grüße
Flower
Sehr gerne flower ✨✨✨
Du schaffst das OK ich weiß es ist alles scheiß und extrem schwer aber du bist unfassbar stark und du schaffst das wir sind alle da für dich und vielleicht ist das frauenhaus doch eine Option (das hat mir meine Beraterin auch vorgeschlagen) und die helfen dir bestimmt vielleicht wenn du deine Beraterin fragst ob sie sich informieren kann du bist stärker als du denkst und mutig sowieso 🤗🌟🍀🍀🍀🍀🍀 und du bist nicht alleine ich weiß es fühlt sich momentan so an aber wir stehe alle an deiner Seite. 🌟🍀 Und ich verstehe auch das hin und her da in die Klinik und dann in die andere aber vielleicht ist das dann besser weiß du ich bin auch akut in die Klinik gekommen und das war der beste Schritt denn ich jemals gegangen bin . Wir sind da OK du bist so ein wichtiger und ein wertvoller Mensch ✨🤗🤗🤗🫶🏻.
Hallo Flower,
danke für die Erklärung. Also hast du schonmal gute Hilfe von der Beraterin. Hast du eine Freundin oder Familie oder so wo du sonst hin könntest? Oder Nachbarn oder so? Das ist echt Mist was du da erlebt und das die dich von der Klinik so alleine lassen finde ich so scheiße. Das macht mich richtig wütend.
Häsin
Hey,
vielen Dank für deine lieben Worte, Bianca. Das bedeutet mir gerade sehr viel.
Es ist etwas schwierig, weil ich hier auf der Plattform und insbesondere im Forum natürlich nicht ungefiltert alles teile, weshalb man meine Situation eben nicht vollumfänglich sehen kann. Aber ich werde jetzt mal versuchen, es zu erklären. Also ich hatte mich, nachdem ich jahrelang zuhause die Hölle durchlebt habe und große Probleme mit meiner Mutter habe an eine Erziehungsberatungsstelle in meiner Nähe gewandt, weil ich endlich zu Hause raus möchte, da ich es zuhause nicht mehr aushalte. So kam ich dann auch in den Kontakt zum Jugendamt.
Das Jugendamt sowie meine Beraterin von der Beratungsstelle sowie auch der Sozialdienst von der Klinik sind aktuell auf der Suche nach einer therapeutischen Wohngruppe für mich. Aktuell bin ich 20 Jahre alt. Aufgrund meiner schweren psychischen Erkrankung wird diese Wohngruppe bis zum 21. Lebensjahr über's JA finanziert werden & danach über den Bezirk.
Nur ist es eben so, dass man natürlich, auch wenn man nach einer Wohngruppe sucht, nicht sofort einen Platz findet. Die Einrichtung muss ja auch zu mir und insbesondere zu meiner psychischen Erkrankung passen und das richtige Setting darstellen, für den Hilfbedarf der bei mir vorliegt.
Und jetzt ist es eben so, dass die Suche nach der therapeutischen Wohngruppe zwar im vollen Gange ist, ich für die Übergangszeit zwischen Klinik und Wohngruppe allerdings eben nach Hause nochmal muss. Das ist jetzt am Dienstag soweit, dass ich entlassen werde. Dann werde ich noch zwei Wochen tagklinisch in der Klinik sein- sprich den ganzen Tag in der Klinik und nachts zuhause. Ich hoffe ganz stark, dass ich in diesen zwei Wochen jetzt noch einen Platz in einer TWG finde, denn falls nicht, werde ich wieder komplett 24/7 zuhause sein und genau darin befürchte ich eben, dass ich erneut komplett abstürze und das Schwarze, Hoffnungslose und die schlechten Gedanken wieder so einen starken Raum einnehmen, dass ich wieder komplett am Ende sein werde... Es geht mir selbst in der Klinik jetzt weiterhin sehr schlecht und dass sie mich jetzt nach Hause schicken und mich nicht dabehalten... macht mich absolut fertig und macht mir die größte Angst. Alles in mir wehrt sich dagegen, alleine schon die zwei Wochen jede Nacht zuhause zu schlafen aber vor allem vor der Zeit danach, wenn ich wieder komplett zuhause bin habe ich ganz große Angst - auch weil ich aktuell eben nicht arbeite (bin krankgeschrieben) und meine Mutter und ich daher 24/7 zusammenhängen werden, was die Angriffsfläche für Eskalationen natürlich total verschärft... Das macht mir alles extreme Angst und macht mich bereits jetzt so fertig, dass ich jeden Tag daran denke und extreme Angst habe. Gestern habe ich mit meiner Beraterin von der Beratungsstelle telefoniert und sie hat mir auch nochmal gesagt, dass selbst wenn wir in den zwei Wochen jetzt keinen Platz finden, ich nicht nach Hause komplett gehe ohne eine Perspektive... Ich weiß, dass ich innerhalb der nächsten Zeit irgendwann in eine TWG umziehen und endlich aus dem Höllen-Umfeld, was mich so so krank macht und gemacht hat, gerettet werde. Aber dieser Punkt, dass ich eben nicht weiß, wann diese ,,Rettung" erfolgen wird und ich nur weiß, dass ich in zwei Wochen wieder ganz zuhause bin und ab Dienstag jede einzelne verdammte Nacht zuhause schlafen muss, macht mir so extreme Angst... Alles in mir wehrt sich dagegen und schreit... Am liebsten würde ich mich weigern nach Hause zu gehen.. Damit würde ich die Situation allerdings für alle Beteiligten noch komplizierter machen, weil meine Beraterin oder die SozPäd vom Sozialdienst dann dafür sorgt, dass ich übergangsweise in ein Frauenhaus komme, was sicherlich auch kein schöner Ort ist und wo ich auch nicht die Unterstützung erhalte, die ich brauche :/ Weiß nicht.. Am liebsten würde ich einfach flüchten, damit ich nicht nach Hause muss.. Ich hab einfach so eine extreme Angst.. Aber rational gesehen weiß ich eben, dass ich die Zeit jetzt noch irgendwie überstehen muss, um dann in Sicherheit gebracht zu werden. Aber ich habe extreme Angst - sowohl vor einer Eskalation in meinem Umfeld hier als auch Angst vor mir selbst, und dass ich wieder so krass abrutsche. Das ist einfach eine sehr schwere Situation und macht mir gerade tagtäglich Angst.. Ich habe einfach eine solche Angst alleine zu sein und dass ich wieder komplett abstürze.. Was auch noch -nicht förderlich aktuell- dazukommt, ist dass ich im Rahmen meiner Erkrankung leider an extremen Verlustängsten leide... Es besteht überhaupt gar kein rationaler Grund, aber ich habe irgendwie aktuell totale Angst, meine Beraterin von der Beratungsstelle zu verlieren... obwohl sie mir objektiv eigentlich genau das Gegenteil beweist. Immer wieder. Sie schreibt mir mehrmals die Woche E- Mails, telefoniert einmal die Woche über eine Stunde mit mir, solange wir uns wegen des Klinikaufenthalts nicht sehen können und nächsten Freitag sehen wir uns endlich wieder.. Sie ist immer da. Und trotzdem habe ich so eine starke Angst, sie zu verlieren und sobald ich zuhause bin wieder einsam und alleine komplett abzustürzen... Das macht die Situation leider gerade nicht einfacher. Und meine ganze Angst und Panik wirkt sich (neben dem ganzen psychischem Stress, den ich mir sowieso schon mache) auch auf meinem Körper aus... Mir ist jeden Tag aktuell total schlecht... Das kommt auch noch dazu.
Ja, ich hoffe, dass man meine Situation jetzt vielleicht etwas besser versteht. Es ist einfach sehr schwer, auch wenn ich weiß, dass ich eine Perspektive auf baldige Besserung habe, habe ich einfach so eine extreme Angst.. und das macht die ganze Situation nicht besser leider. Ich kann den Ausweg gerade einfach (noch) nicht sehen und mir geht es mit jedem Tag so so viel schlechter.. und meine Gedanken werden auch wieder schlimmer. Meine Beraterin von der Beratungsstelle hat auch gesagt, dass ich sonst auch, wenn es zuhause wieder komplett eskaliert, nach den zwei Wochen dann in eine andere Klinik gehen kann, wieder als Akutaufnahme.. Sie hat da auch schon mit dem zugehörigen Sozialdienst gesprochen und sich erkundigt, wie das da dann mit der Aufnahme laufen würde.. Über diese Perspektive bin ich schon auch froh.. Aber jetzt von einer Klinik in die nächste zu gehen immer wieder, ist ja auch irgendwie nicht Sinn der Sache und ich hab einfach nur Angst. Ich will einfach auf keinen Fall wieder nach Hause. Ins Frauenhaus aber auch nicht unbedingt.... Da wird es mir mit meiner Erkrankung glaub auch nicht besonders gut tun... Hoffe man versteht alles, was ich geschrieben habe.
Vielen Dank nochmal für deine lieben Worte, Bianca. Dass ich irgendwie wertvoll oder ähnliches sein soll, kann ich leider gar nicht so sehen, aber total lieb von dir danke. Die Umarmung nehme ich sehr gerne an <3. Ich bin auch sehr sehr dankbar dafür, dass du mir schreibst, dass du für mich da bist. Das bedeutet mir wirklich viel, danke.
Liebe Grüße
Flower
Ahso, okay. Ich dachte nur bis 18, das hatte mal eine Beraterin gesagt.
Angsthaesin
Man kann sich auch über 18 an das Jugendamt wenden die sind in der Regel bis 21zu ständig ich Versuche auch das ich nicht mehr nahause muss.😊
Mir tut das auch voll leid. Keine Ahnung wie alt du bist und was zu Hause das Problem bist, aber unter 18 kannst du zum Jugendamt gehen und über 18 z.B. in ein Frauenhaus (wenn du weiblich bist) wenn es ganz schlimm ist zu Hause.
Hey
flower
Es tut mir unendlich leid, dass du das alles gerade durchmachen musst und dich so allein gelassen fühlst. Das klingt absolut schrecklich, wie die Pflege und die Ärzte dort mit dir umgehen – das hast du definitiv nicht verdient! Du hast Unterstützung verdient Es ist so unfair, dass du nach 4 Wochen kein einziges psychologisches Gespräch hattest.Ich weiß, es ist gerade alles richtig scheiße, anstrengend und hoffnungslos, und dass deine Gedanken immer schlimmer werden. Ich weiß, wie gut die einen kontrollieren können und wie gemein sie sind, aber es gibt immer einen Weg, egal wie steinig oder schwer er ist. Du schaffst das, flower, okay? Gibt es in deiner Nähe vielleicht noch eine andere Klinik, wo du hingehen kannst?Was ich noch für eine Idee hätte (keine Ahnung, ob die dir hilft): Wenn man unter 21 Jahren ist, dann kannst du dich beim Jugendamt melden und fragen, ob die dich unterstützen, weil du nicht nach Hause kannst und willst. Das kann man auch mit dem Sozialdienst in der Klinik besprechen, weißt du.
Bitte vergiss niemals, wie wertvoll du bist, auch wenn dir die Klinik gerade ein anderes Gefühl gibt. Du bist so viel stärker, als deine dunklen Gedanken dir einreden wollen. Ich glaube an dich und schicke dir ganz viel Kraft und eine dicke Umarmung! Und wenn du bei irgendetwas Hilfe brauchst – egal ob beim Texteschreiben für deine Beraterin oder einfach zum Reden – sag mir Bescheid. Ich bin hier und unterstütze dich so gut ich kann! Wir kenn uns zwar nicht aber trotzdem ich bin per Text für dich da OK. Du schaffst das wir schaffen das du bist stark .🍀🫶🏻🌟🤗
Hey Tom,
danke für deine Nachricht…
Ich weiß nicht… Meine Beraterin versteht mich ja auch… aber die in der Klinik halt nicht. Mit meiner Beraterin rede ich offen über meine Situation und in der Klinik habe ich es ja auch versucht und habe offen gesagt, was mich belastet. Aber die verstehen mich halt nicht in der Klinik und deshalb weiß ich nicht. Mir geht es mit jeden Tag einfach immer schlechter. :( Ich finde es voll gut, dass meine Beraterin für mich da ist und so aber ich hab einfach so Angst vor einem erneuten Absturz wenn ich wieder aus diesen stationären sicheren Ort nach Hause zurück in die Hölle muss. Keine Ahnung, vielleicht hat das einfach alles keinen Sinn mehr… :/
LG Flower
Liebe Flower,
beim Lesen deiner Nachricht wird deutlich, wie erschöpft und verzweifelt du gerade bist. Besonders bewegt hat mich, wie oft du beschreibst, dass du das Gefühl hast, nicht verstanden zu werden. Wenn man immer wieder versucht zu erklären, was in einem los ist, und das Gefühl hat, niemand erreicht einen wirklich, kann das unglaublich einsam machen.
Dass du nach vier Wochen Klinik enttäuscht bist, weil du dir so sehr gewünscht hast, dort mehr Halt und Gespräche zu finden, ist gut nachvollziehbar. Diese Enttäuschung sagt aber nicht, dass dir nicht geholfen werden kann. Sie sagt vor allem, dass das, was du gerade brauchst, bisher nicht ausreichend bei dir angekommen ist. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Du schreibst auch, dass dir die Mailberatung hier und deine Beraterin vor Ort guttun. Das zeigt, dass es durchaus Menschen gibt, bei denen du dich verstanden fühlst. Vielleicht kannst du genau daran festhalten. Du musst deinen Weg nicht allein gehen und du musst auch nicht alles in Worte fassen können. Manchmal reicht es, genau das zu sagen, was du hier geschrieben hast. Dass du nicht weißt, wie du es erklären sollst und dass es einfach nur weh tut.
Vielleicht magst du dir heute auch etwas Gutes tun, das dir hier im Forum schon einmal Kraft gegeben hat. Schau doch einmal in der "Medien-Ecke" oder im Thread "Das Forum tanzt" vorbei. Vielleicht begegnen dir dort Lieder, die du selbst einmal geteilt hast oder die andere eingestellt haben. Musik kann den Schmerz nicht wegnehmen, aber manchmal schafft sie es, einen für einen Moment wieder mit etwas Hoffnung, Trost oder schönen Erinnerungen zu verbinden. Vielleicht ist dort gerade ein Lied, das dich ein kleines Stück durch diesen schweren Tag begleitet.
Für die Zeit nach der Klinik musst du das nicht alles alleine organisieren. Vielleicht kannst du gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten oder deiner Beraterin vor Ort überlegen, welche ambulanten Hilfen direkt anschließen können. Es gibt Möglichkeiten, auch in einer Krise zeitnah Unterstützung zu bekommen. Du musst diesen Übergang nicht alleine bewältigen. Dafür solltest du unbedingt mitteilen wie es in dir aussieht. Es reicht nicht wenn nur wir es wissen.
Und noch etwas möchte ich dir mitgeben. Im Moment schreibst du, dass du keinen Ausweg mehr sehen kannst. Daran kann ich erkennen wie groß dein Schmerz gerade ist. Es bedeutet aber nicht, dass es keinen Ausweg gibt. Wenn Menschen sehr verzweifelt sind, wirkt der Blick oft wie durch einen Tunnel. Dann verschwindet das Licht nicht, sondern es ist nur gerade schwer zu sehen. Manchmal braucht es jemanden, der eine Weile mit einer Taschenlampe neben einem hergeht, bis man selbst wieder das Licht sehen kann.
Bitte bleib mit deinen Gedanken nicht allein. Wenn du merkst, dass sie heute oder in den nächsten Tagen noch drängender werden, dann sprich direkt mit den Mitarbeitenden in der Klinik oder wende dich an eine Person, der du vertraust. Du bist mit diesen Gedanken nicht allein und du musst sie nicht allein tragen.
Wir freuen uns, dass du dich hier meldest. Du bist mit deiner Verzweiflung nicht lästig und nicht allein. Auch wenn es sich gerade so anfühlt, ist deine Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben.
Alles Liebe
bke-Tom
hey,
hm mir geht’s immer noch total schlecht.. am 07.07 muss ich nach Hause und darf dann nur noch teilstationär in die Klinik kommen.. sprich ich bin den Tag hier und nachts zuhause… Ich will das alles einfach nicht mehr… Hier in dieser Klinik versteht mich absolut niemand. Ich hasse es hier. Und ich frage mich warum mich niemand versteht. Zuhause hasse ich es zwar noch mehr aber hier werden mir so schlimme Dinge von der Pflege gesagt und auch von den Ärzten.. Dinge, die mich nur triggern und daher das Gegenteil bewirken anstatt von Besserung. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wenn man mir nicht einmal hier helfen kann, dann seh ich absolut keinen Ausweg mehr aus meinem Schmerz. Ich will nicht mehr… Mir geht es mit jedem Tag schlimmer. Ich bin nicht bereit dazu wieder zuhause zu sein. Ich möchte einfach nur flüchten und abhauen… :/ Keine Ahnung, was ich tun soll. Meine Gedanken werden schon wieder mit jedem Tag schlimmer und ich kann einfach nicht mehr. Ich will auch nicht mehr. Ich halte das alles nicht mehr aus. Das einzige was mir die Klinik gebracht hat, war dass ich jetzt meine Diagnosen habe… Aber die nehmen mich hier überhaupt nicht ernst und sagen mir Sachen, die mich so hart triggern und verletzen. Insbesondere die Pflege. Die sind die schlimmsten. Nach Hause kann und will ich aber auch nicht. Ich weiß nicht wohin mit mir. Mit jeden Tag werde ich immer langsam instabiler wieder und rutsche wieder total in die Tiefe Abwärtsspirale.. Meine Gedanken werden auch mit jedem Tag wieder schlimmer. :/
Hab auch keine Ahnung wie ich das alles was hier passiert meiner Mailberaterin erklären soll… ich will ihr schreiben, aber ich kann es nicht in Worte fassen weil es so weh tut. Ich will nicht mehr. Tut mir leid.😣
War übrigens jetzt auch hier vier Wochen auf der Station und hatte kein einziges Psychologisches Gespräch.. kein einziges. Und das wird jetzt in den begrenzten zwei Wochen Tagesklinik auch nicht mehr passieren. Kein einziges Gespräch. Nur mit den Ärzten und Pflegern, die meinen mich zu kennen und Dinge über mich sagen, die genau so auch meine Mutter zu mir sagt, die beleidigend sind und mich hart triggern… Ich kann einfach nicht mehr und will nicht mehr.. Wenn mir nicht mal die Klinik helfen kann dann frage ich mich… ob ich die Hoffnung endgültig aufgeben sollte.
Eigentlich haben die jetzt einfach nur die Diagnosen festgestellt und sonst interessiert sich hier absolut niemand für mich. Das macht mich einfach so fertig.
Liebe Grüße Flower
hier hatte ich die Situation gut beschrieben.. falls man sich das zum Verständnis nochmal durchlesen möchte. Mir geht es einfach mit jedem Tag so viel schlechter und ich seh mich wieder abstürzen… Eigentlich möchte ich das vermeiden aber… wenn ich nicht mal hier in der Klinik ernstgenommen werde dann frage ich mich echt, wie ich weitermachen soll…
Ich muss jetzt auch wieder eine Nacht zuhause schlafen und dann ab Dienstag eben jede Nacht… alles in mir schreit und wehrt sich dagegen und die Angst wirkt sich auch auf körperliche Symptome bei mir aus… Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Alles in mir will flüchten und es macht mich komplett fertig dass ich gezwungen werde, nach Hause zu gehen und mich hier niemand versteht.. Weigern kann ich mich leider nicht.
Hey,
mhm… ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz, was ihr mit dem Fahrplan meint… der nächste Schritt ist halt jetzt, dass ich in die TWG komme. Aber das kann leider noch dauern und ich werde am Dienstag aus der Klinik entlassen und bin dann noch zwei Wochen Tagesklinik.. und danach ist es halt vorbei und wenn bis dahin kein Platz in einer TWG gefunden ist dann sieht’s halt schlecht aus.. An der Besserung meiner psychischen Probleme wurde in der Klinik nämlich, aufgrund keiner psychologischen Gespräche, nicht gearbeitet. Und sobald ich wieder zuhause bin besteht zwar immer noch die Perspektive auf die TWG, aber ich bin trotzdem wieder mit meinen psychischen Problemen -bis auf meine Mailberatung hier und meine Beraterin in der Erziehungsberatungsstelle vor Ort- alleine gelassen. Und da sehe ich persönlich halt schwarz für mich und befürchte den kompletten erneuten Absturz. Und deshalb weiß ich halt jetzt nicht wie’s weitergeht, weil mich auch in der Klinik absolut niemand versteht… Die denken, dass meine psychischen Probleme nur aus meiner Essstörung und den Problemen zuhause stammen… das ist aber nicht der Fall und das habe ich bereits hundert mal erklärt. Ich bin mittlerweile so müde vom ständigen erklären und wieder nicht verstanden zu werden. Ich hab einfach keine Lust mehr und hab so langsam echt das Gefühl dass mir nicht zu helfen ist, wenn ich nicht mal in der Klinik verstanden werde.
LG Flower
Liebe Flower,
hast du denn versucht, einen "Fahrplan" einzufordern? Manchmal kann es helfen, nochmal auf sich aufmerksam zu machen
Viele Grüße
bke-Betty
Was ist das denn für eine scheiß Klinik, dass die dich so alleine lassen?
Guten Morgen,
nein gibt es nicht wirklich… nach den zwei Wochen die ich jetzt noch in der Tagesklinik bin werde ich halt dann wieder komplett alleine sein… :/
LG Flower
Ich kann mir vorstellen, dass es nach der Diagnostik doch eine Art "Fahrplan" für dich gibt, oder?
ja, machen die.. Davon gehts aber trotzdem nicht viel schneller und jetzt gerade geht es mir sehr schlecht weil mich hier auch alle schlecht behandeln und mich überhaupt gar nicht verstehen... Ich will das alles einfach nicht und mir gehts jede Minute schlechter. Als ich gestern zur Pflege gegangen bin zum Gespräch, zu meiner Bezugspflege, war die Situation danach schlimmer als davor.