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Guten Morgen Flower,
viele Dinge sprichst du hier an und hast auch schon eine Rückmeldung bekommen.
Gerne würde ich dir wünschen, von „to do“ Listen dort weg zu kommen und zu dir zu schauen. Was ist „die Psyche“ - deine Psyche- ohne dich selbst? Was würde diese Diagnose verändern: in deinem Leben und für dich? Immer wieder bist du ja mit dir selbst konfrontiert und es erzeugt Frust, wenn du nicht das bekommst, was du dir so sehr wünschst! Das glaube ich dir. Ich frage mich aber auch, was du dort brauchst und was stabilisierend und hoffnungsbringend wäre. Hoffe, dass du dort etwas Zuversicht bekommen kannst und dich auf die Unterstützung dort einlassen kannst: es geht auch um deine Offenheit und Vertrauen. Das kriegt man nicht so schnell und ich hoffe, dass du auch andere Erfahrung machst, damit du dich auf die Behandlung einlassen kannst.
Wünsche dir etwas Besinnung auf dich selbst und Erfahrungen und Begegnungen, die sich von denen, die du schon kennst, im positiven Sinne unterscheiden: um mehr zu dir mit Stolz und Selbstliebe zu schauen.
Liebe Grüsse
bke-Kira
Hallo Maya,
danke für deine Antwort.
Ich verstehe das mit dem Entlassungstermin auch nicht so... Es setzt mich einfach nur extrem unter Druck. Ich weiß schon, dass es in einer psychiatrischen Klinik nicht vorrangig um Therapie geht, aber dass ich bis jetzt noch kein einziges Psychologengespräch hatte, ist schon hart. Ich bin seit dem 08.06. hier, war dann bis zum 11.06. auf der Akutstation und seit dem 11.06. bin ich jetzt halt hier auf der Station und hatte kein Psychologengespräch. Ich weiß auch nicht. Ich hatte halt bis jetzt nur Arztgespräche und halt mit der Sozialpädagogin (mit der ich ja aber nicht über die psychischen Probleme sprechen kann, da sie v.a. für Wohn- und Arbeitssituation eine Ansprechperson ist). Und Gruppentherapie hatte ich halt auch schon, aber das ist eher wie ein Vortrag über ein bestimmtes Thema und da sage ich auch nichts, weil mir das in der Gruppe unangenehm ist.. Sonst halt noch Ergo und Kunsttherapie, aber ich habe hier noch mit niemandem so wirklich ausgiebig über meine Psyche gesprochen.
Das Problem ist, ist jetzt vielleicht etwas schwer zu verstehen.. Aber auf meiner Station gibt es zwei verschiedene Arten von Patient*innen.. Einmal gibt es so ein ,,DBT-Programm" für Patient*innen mit einer bereits diagnostizierten Borderline-Persönlichkeitsstörung und dann gibt es halt die anderen Patient*innen (wozu ich zähle, da ich eben noch keine Diagnose habe). Die Patienten aus dem DBT-Programm haben total viele Einzelgespräche.. Mein Zimmernachbar kam am Dienstag hier an und hatte bereits zwei Einzelgespräche bei einer Psychologin.. und ich hab halt nichts. Ich hab dann auch mal einen der Psychologen gefragt, weil meine Ärztin zu mir meinte, ich krieg nächste Woche ein Gespräch.. Er meinte dann nur zu mir, dass er nicht weiß, ob ich nächste Woche ein Gespräch bekomme, vielleicht auch erst übernächste Woche.. Da werde ich ja schon fast entlassen. Ich check das alles nicht, bin ich ganz ehrlich. Und es frustriert mich so sehr. Ich weiß auch nicht.. Will niemandem zur Last fallen. Ich kann ja auch mit der Ärztin sprechen am Dienstag aber da hat man einmal die Woche ein Gespräch.. 15 Min. Ich werde mal versuchen, ob sie mich wenigstens länger dabehält, damit ich danach direkt als Anschluss in die TWG kann und nicht nach Hause muss, aber keine Ahnung, ob das klappt. Wahrscheinlich muss ich echt wieder nach Hause und das ist der komplette Albtraum für mich, ehrlich. Ich will das nicht. Ich halte es zuhause nicht aus.
Das Einzige was halt gut ist, dass meine Ärztin mir nächste Woche sagt, was sie bei mir für eine Diagnose vermutet. Ich musste einen ganz langen Fragebogen ausfüllen. Ich weiß nicht mal, ob sie die dann auch festsetzt, aber dann weiß ich zumindest schon mal in welche Richtung es geht. Also ja, das einzige was hier gut ist so wirklich, ist dass ich Medikamente bekomme, dass ich eine Diagnose bekomme und dass geschaut wird, dass ich in eine TWG kann und man mir hilft, das zu beantragen und so.. Einmal die Woche hat man auch Bezugspflegegespräch.. Aber auch da geht es fast ausschließlich um Skills. Aber auf die Psyche wird hier nicht wirklich geschaut, meines Erachtens nach.
Liebe Grüße
Flower
Hi flower
tut mir sehr leid dass es in der klinik auch nicht so gut läuft. Wie können die denn schon einen entlasstermin festsetzen wenn noch nicht mal eine psychologische Einschätzung da sein kann was du brauchst weil du noch nicht mal ein Gespräch mit einem Psychologen hattest? Wie ist es denn bei den andern auf station habt ihr da einfach alle überhaupt keine therapie? Ich kenn mich mit Klinik nicht aus weil ich noch nie war aber dann ist klinik was einem immer so als Hilfe angepriesen wird ja völlig sinnlos. Ja du bist raus aus dem umfeld aber mehr ja irgendwie auch nicht oder? Kannst du in der klinik auf ein Gespräch bestehen? Und du hast ja mal gemeint du brauchst auch noch eine Diagnose oder so wegen der twg... Macht die Klinik da was?
LG
Maya
und wenn ich halt erstmal wieder in diesem komplett ungesunden Umfeld zurück bin, dann wird es schwer werden, erneut die Hürde zu nehmen, mir die Hilfe anzufordern, die ich brauche... Ich habe vor diesem Klinikaufenthalt jetzt ja auch monatelang damit gehadert und habe mich dagegen geweigert, weil ich so Angst vor meiner Mutter und meinem Chef hatte... Beide setzen mich, selbst jetzt wo ich hier in der Klinik bin, so stark unter Druck.. Ich kann aus diesem Umfeld auch hier nicht ausbrechen. Wie soll es dann erst werden, wenn ich wieder zuhause und komplett gefangen bin? Da sehe ich nichts Anderes außer einen erneuten Komplettabsturz folgen, bin ich ganz ehrlich.
Guten Morgen,
mir geht es irgendwie immer noch sehr sehr schlecht und ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.. Mit dem Pflegepersonal hier zu reden hat einfach gar keinen Sinn, weil die geben mir dann entweder Medikamente oder sagen ich soll Skills nutzen.. Das hat für mich aber keinen Sinn, weil wenn mir meine Skills, die ich bevor ich in die Klinik kam zuhause durchgehend gemacht habe, irgendetwas bringen würden, dann wäre ich nicht hier. Kann sein, dass ich da irgendwie zu engstirnig bin, aber das ist halt nunmal wie ich mich gerade fühle. Hier passiert gefühlt gar nichts.. Ich hatte noch nicht ein einziges psychologisches Gespräch, aber gleichzeitig wird mir schon gesagt, dass ich am 07.07. entlassen werde.. Seit ich das weiß, setzt mich das so krass unter Druck. Ich habe eine solche Angst, davor wieder zuhause zu sein. Ich will eigentlich nicht nach Hause zurück - alles in mir sträubt sich dagegen. Ich glaube, wenn ich wieder zuhause bin, werde ich wieder komplett abstürzen und alles wird wieder so wie vorher, wenn nicht sogar noch schlimmer.. Ich sehe da einfach überhaupt nichts, was irgendwie besser werden könnte, wenn ich ehrlich bin. Ich möchte einfach nicht nach Hause zurück. Ich halte es mit meiner Mutter nicht aus. Ich hab so eine Angst einfach und das setzt mich extrem unter Druck.
Wir (die Sozialpädagogin aus der Klinik, meine Beraterin aus der Beratungsstelle und ich) sind zwar gerade auf der Suche nach einer TWG für mich, aber wer weiß, wie lange das dauert.. Ich seh einfach den Tag kommen, an dem ich wieder nach Hause muss... Das setzt mich so schlimm unter Druck, weil ich einfach weiß, dass ich es zuhause absolut nicht aushalte.. Meine Beraterin sagt zwar, wenn ich wieder zuhause bin kann ich Immer noch zu einer Jugendschutzstelle gehen oder wieder eine Akutaufnahme in eine Klinik gehen.. Aber das Ding ist halt, hier bin ich jetzt in der Klinik erst einmal sicher und hier wird mir schon geholfen.. Und wenn ich jetzt wieder nach Hause, in diesen ungesunde Umfeld, was mich komplett krank macht zurückkehre, sehe ich mich wieder komplett abrutschen.. Das möchte ich eigentlich verhindern. Aber ich weiß nicht wie. Mir geht es einfach so schlecht und dazu bin ich heute überfordert von meinen ganzen To-Do's, die es aber braucht, damit es z.B. mit der TWG vorangehen kann.. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter und bin so überfordert.... :/
Liebe Grüße
Flower
Muss dir nicht leid tun.
Hoffe, du kommst für heute zur Ruhe.
Schicke dir etwas Glauben.
LG bke-Fritzi
Hey,
ich weiß nicht was ich brauche … fühle mich einfach richtig schlimm. :/ Tut mir leid.
LG Flower
Hi Flower,
du bist nicht alleine. Bin auch da.
Was brauchst du gerade?
LG bke-Fritzi
sry
wünsche dir das es dir bald besser geht 👋
Hey, ist zufällig jemand da? Mir geht’s voll schlecht :(
LG Flower
Hey,
irgendwie geht’s mir immer noch voll schlecht.. :/ Ich kann einfach nicht mehr.
Liebe Grüße
Flower
Gute Nacht, flower -
Ich danke Dir auch fürs Erklären.
Bis bald.
:)
Weiß nicht ich kann mit der Pflege reden aber die sagen auch nur dass ich meine skills nehmen soll und so.. keine Ahnung. Versuche mich jetzt einfach abzulenken und zu schlafen. Danke, dass du für mich da warst.
Ich bleibe dabei:
Die Überforderung lässt sich nicht einfach abschütteln und ignorieren.
Wie kannst Du ihr standhalten?
Was hat Deine Beraterin dazu gesagt (musst Du nicht preisgeben)?
"Tun" musst Du jetzt ja nichts.
Du musst ein Gefühl ertragen.
Manche können mit der Technik, das Gefühl irgendwie zu "externalisieren", von der "Gefühls - Last" loskommen.
Wie sähe die Überforderung aks etwas, was Dir gegenüber ist, aus?
Wenn Sie freundlich wäre, was würde sie zu Dir sagen?
...
Gäbe es denn - ein Sprung- einen Ansprechpartner dort, wo Du jetzt bist - jemand, der zuhören würde?
LG!
Hey,
naja, wir haben jeden Mittwoch Einzelchat also ja. Aber sie ist ganz toll und bin froh, dass sie für mich da war eben. :)
Über den Rest deiner Nachricht muss ich nachdenken. Ich hab halt das Gefühl dass das reine annehmen des Umstands und irgendwelche Sachen, die mich beruhigen könnten, mir gerade nichts bringen. Fühle mich so überfordert einfach. Keine Ahnung sorry.
LG Flower
Danke für Deine Nachricht von eben, flower.
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Das ist ja eine tolle Kollegin im Einzel - Chat, dass sie gleich Zeit für Dich fand.
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Was könnte Dich aus dem Gefühl der Überforderung etwas herausführen - das frage ich mich gerade.
Wenn es auf Deiner Arbeit gar kein Verständnis für Deine Klinik - Entscheidung gibt, ist das einfach schade.
Denn: das geschieht doch ganz schön oft genauso, dass wir lange versuchen, allen Druck auszuhalten, bis es nicht mehr geht.
Aufmerksame KollegInnen oder >Leitungen registrieren, dass für die KollegInnen etwas schwer ist.- Und natürlich: Fassaden und Masken: wir nutzen sie, oft um fast jeden Preis - da muss erstmal wer genau zusehen.
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Es ist doch mutig, dann an einen Ort zu gehen, wo man/frau sich dem stellt, was den Druck ausgemacht hat (meist über sehr lange Zeit).
Diesen mutigen Schritt bist Du gegangen.
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Dass da noch kein Psychologe/Psychologin für Dich da war: ist Mist, und vermutlich zugleich ein Zeichen der Überlastung der Klinik selbst oder der personellen Unterbesetzung - jedenfalls nichts, was mit Dir als flower zu tun hat.
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Es gibt - soweit ich sehe - keinen leichten Ausweg aus der Situation, die Du beschreibst.
Ein vertrauter Kontakt, ein guter (vielleicht altvertrauter) Text,evtl. mit Musik, als Lied, , ein Ausweinen, ein sich-vielleicht - einem Unbekannten in der Klinik - Anvertrauen, ein Entschluss wie: morgen mache ich einen ruhigen Spaziergang und betrachte ein paar Dinge sehr genau: das könnten Wege zur Beruhigung und Sortierung sein.
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"skills" ist manchmal ein abgedroschenes Wort.
Es geht um etwas, bei dessen Kontakt Dir ein Ja zu Dir selbst möglich ist.
Dafür musst Du nichts können und nicht funktionieren, schon gar nicht perfrekt sein.
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Es genügt zunächst das Eingeständnis: ich kann gerade nicht mehr.
Das hast Du vollzogen - offen und ehrlich.
Dann : musst Du nichts "machen" - du kannst, wenn du kannst und willst.
Wenn nichts geht, dann hinlegen und sich erlauben, zu sagen und zu denken und zu fühlen und zu spüren: ich kann jetzt nicht mehr - und das darf jetzt so sein.
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Liebe Grüße,
bke - Christian
Hey,
alles gut, gar keinen Stress.
Ich bin sehr überfordert, weil mir gerade einfach alles zu viel ist.. Ich weiß nicht, was los ist.. Das Problem besteht darin, dass in der Klinik von mir überhaupt gar nichts erwartet wird.. Ich hatte noch nicht mal ein psychologisches Gespräch. Das frustriert mich so sehr und ist einfach überfordernd.. Gleichzeitig schauen meine Beraterin von der Beratungsstelle und die Sozialpädagogin von der Klinik ja, dass ich schnellstmöglich in eine TWG komme.. Da weiß ich aber auch noch nicht, wie es diesbezüglich dann jetzt weitergeht... Ich habe schon ein paar Adressen rausgesucht aber keine Ahnung. Bin einfach überfordert irgendwie, weil ich einfach nicht weiß, wie es weitergehen wird.... und dann ist es halt auch noch so, dass meine Mutter mich durchgehend unter Stress setzt und mir Druck macht und genauso halt auch meine Arbeit. Ich hab mein gesamtes Umfeld durch die Entscheidung in die Klinik zu gehen ,,kaputt gemacht" weil meine Fassade jetzt zusammengebrochen ist und ich nicht mehr so funktioniere, wie es alle von mir erwarten und wollen.. Ich bin so überfordert und kann einfach nicht mehr. Ich weiß nicht, ich fühle mich hier in der Klinik sicherer als zuhause aber mir geht es heute einfach so unendlich schlecht. Und nächste Woche bekomme ich vermutlich dann meine Diagnose - davor habe ich auch große Angst.. Ich habe Angst, dass die Psychiaterin meine Situation ganz anders einschätzt und mich gar nicht ernstnimmt und mir dann nicht das diagnostiziert was ich denke, was ich haben könnte. Hab halt Angst, dass sie mich nicht ernstnimmt...
Hab eben auch mit meiner Einzelchatberaterin geschrieben, das hat mir schon gut getan, aber jetzt fühle ich mich wieder ganz schrecklich und alleine. Also die Überforderung bezieht sich wohl eher auf alles.
Tut mir leid, wenn du das Gefühl hattest, dass du mich vergrault hast. Es hat mich nur in dem Moment getriggert, aber alles gut. Ich möchte für niemanden ein Ballast sein und nicht auf die Nerven gehen.. und wenn man mir nicht zuhört und nur schreibt, dass ich in den gemütlichen Raum gehen kann, dann fühl ich mich halt nicht ernstgenommen und nicht gesehen.. Dann redet mir mein Kopf direkt die schlimmsten Dinge ein. Das war aber nicht deine Schuld und ich weiß, dass du es sicher nur gut gemeint hast. Wollte es nur erklären, warum diese Reaktion von mir kam. Tut mir leid.
LG Flower
Ich wollte Dich nicht vergraulen, flower.
Falls das geschehen ist, möchte ich Dich um Entschuldigung bitten.
Deswegen klopfe ich nochmal an.
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Du sprichst von Überforderung - und ich überlege, ob sich die Überforderung auf das bezieht, was in der Klinik gerade von Dir verlangt wird oder auf "alles".
...
Kannst Du dazu etwas sagen?
LG!
Hey flower,
klar können wir hier über Dein Problem reden.
Der Raum eignet sich manchmal auch dafür - aber ich kann gern hier schreiben.
Kannst Du Dein Problem näher beschreiben?
LG!
Hey,
danke für deine Antwort...
Können wir aber nicht hier über mein Problem schreiben? Oder geht das nicht? :/ Das bringt mir gerade nichts.. mit dem gemütlichen Raum. Tut mir leid.
Das ist dasselbe wie wenn die Pfleger*innen mir hier sagen, ich soll meine Skills benutzen, wenn ich doch einfach nur mit jemandem reden will.
Sorry, tut mir leid. Ich glaub ich lass es dann einfach. Ich möchte kein Ballast sein, also ist egal. :)
LG Flower
Hallo flower,
ich sage gleich mal im Gemütlichen Raum Hallo - wenn Du magst, komm dazu.
Vielleicht kommen noch Andere, das ist dann ja meistens ganz schön.
LG!
bke - Christian
hey,
hm.. mir geht's immer noch total schlecht.. :( Bin einfach voll überfordert immer noch.
Liebe Grüße Flower
Hey,
hm ja... Keine Ahnung. Ich fühle mich innerlich einfach so leer und keine Ahnung, was ich machen soll.. Fühle mich ziemlich hilflos gerade und stehe durchgehend unter Stress und Anspannung..
Wüsste auch nicht, was ich in die Nachricht schreiben soll, keine Ahnung. Ist gerade einfach alles schlimm. Tut mir leid.
LG Flower
Hi Flower,
erst einmal vorne weg: du nervst überhaupt nicht.
Du hast jetzt so viel für dich in Bewegung gebracht. Da ist nur verständlich, dass du jetzt Schwierigkeiten hast, klare Gedanken zu fassen und zur Ruhe zu kommen.
Es klingt so, als ob du in der Klinik schon einmal auf Abstand gehen kannst, was ein positiver Schritt ist. Dennoch sind die nächsten Schritte, die in deinem Leben zu planen sind, verständlicherweise überfordernd. Schön, dass deine Beraterin und die Sozialpädagogin zusammenarbeiten.
Ich finde völlig in Ordnung, dass du dir eine Auszeit von deiner Arbeit und deinen beruflichen Kontakten nimmst und nicht sofort antwortest. Vielleicht nimmt dir etwas Druck, wenn du eine Nachricht verfasst, in der du erklärst, dass du gerade Zeit für dich brauchst und nicht in der Lage bist, zu antworten.
Nimm dir Zeit und gönn sie dir, um dich in Ruhe erholen zu können.
Lieben Gruß. bke-Fritzi
Guten Morgen,
mhm.. Mir geht es immer noch sehr schlecht und ich bin einfach sehr überfordert :(
Traue mich auch nicht, mit jemandem von der Pflege hier zu sprechen und bin jetzt schon über eine Woche hier und hatte kein einziges psychologisches Gespräch..
Mir geht es hier zwar etwas besser, als zuhause, weil ich halt weiß, dass ich in Sicherheit bin und so... Und alleine für eine Diagnose und sowas ist die Klinik ja gut.. Aber ich bin irgendwie trotzdem total überfordert..
Meine Beraterin von der Beratungsstelle.. Mit ihr telefoniere ich solange ich hier bin ungefähr 2 x die Woche.. und sie telefoniert jetzt auch mit der Sozialpädagogin der Klinik (mit der hatte ich zumindest schon ein Gespräch) und es geht halt darum dass ich nach dem Klinikaufenthalt schnellstmöglich in eine TWG komme.. Ich habe schon ein paar Adressen für TWG's in meiner Nähe rausgesucht aber irgendwie überfordert mich das alles... weil ich gleichzeitig es natürlich gut finde, dass jetzt schnellstmöglich Schritte eingeleitet werden, dass ich zuhause rauskann.. Aber auf der anderen Seite fühle ich mich auch sehr überfordert und irgendwie verloren. Ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll..
Auch mein soziales Umfeld überfordert mich gerade extrem. Ich muss meiner Mutter jetzt irgendwie noch sagen, dass ich am Wochenende nicht zuhause schlafen möchte, sondern in der Klinik bleibe. Letzten Sonntag, als ich das erste Mal zuhause war wieder, war es schon so schlimm. Das kann und will ich nicht nochmal mitmachen. Aber es ist ein unfassbarer Druck.. Ich habe so eine Angst vor ihrer Reaktion. Sie hatte mir am Sonntag gesagt, dass sie sehr traurig und sehr enttäuscht von mir ist, wenn ich am Wochenende nicht komme. Das Zweite, was mich unfassbar unter Druck setzt, ist dass mir dauernd irgendwelche von meiner Arbeit schreiben... sowohl meine Chefs als auch meine Kolleginnen. Ich bin gerade einfach so überfordert, dass ich niemandem antworten kann.. Meinem Chef habe ich schon geschrieben und mitgeteilt, dass ich aktuell im Krankenhaus bin und so, aber... ja. Ich halte diesen ganzen sozialen Druck nicht aus. Es macht mich so krank. Genau dieser soziale Druck hat ja auch dazu geführt, dass ich den Klinikaufenthalt solange aufgeschoben habe, bis ich einfach nicht mehr konnte und zusammengebrochen bin. Ich kann einfach nicht mehr... Ich will einfach nur flüchten. Nicht einmal wenn ich der Klinik bin wird der Druck weniger. Ich bin einfach extrem überfordert. Tut mir leid, wenn ich nerve.
Liebe Grüße
Flower