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Hi willow,
hast du denn schon Informationen, ab wann das mit der Klinik losgehen könnte? Deine Kräftetanks sind leer und es geht kaum noch was.
Es geht gerade nur noch um dich, nicht um deine Chefin, nicht um nahestehende und nicht um entfernte Menschen, nur um dich. Du kannst nur gewinnen. Dort wirst du sicher sein und dort kannst du auch über deine Ängste, Befürchtungen reden und überlegen, was du brauchst. Genau, die Sache mit dem Namen deiner äußeren Sicherheit, die kannst du dort auch ansprechen.
Halt durch.
bke-Claudia
Hi willow,
was für einen großen Schritt du gerade machst. Ich weiß, dass du große Ängste vor der Klinik hast und um so mehr bewundere ich deinen Mut.
Und es ist überhaupt nicht nötig, dass du erzählst, warum du in die Klinik gehst und auch nicht wohin. Dort bist du auch sicher und ihr könnt dort auch noch einmal über deine äußere Sicherheit sprechen.
Jeder, der in so einer Klinik geht, tut es unter anderen Voraussetzungen und so nimmt sich auch jeder etwas anderes für sich mit. Kann sehr unterschiedlich sein.
Für dich kann es Entlastung, Sicherheit, Ruhe, Stärkung und wieder Öffnung für Veränderungen und Neues bringen, für einen guten Weg. Aber eben in deinem Tempo.
Viel Glück und ganz viel Mut
bke-Claudia
Liebe willow,
ich finde es echt stark, dass du dich im Grunde schon für die Klinik entschieden hast, auch wenn dich noch einige Fragen und Ängste beschäftigen. Eine der Fragen ist, wie du es auf Arbeit sagst. Da gibt es sicher verschiedene Möglichkeiten. Eine wäre, nur deine/n Vorgesetzte/n zu informieren, die/der dann die anderen informiert, wenn du weg bist. So gehst du Fragen aus dem Weg. Eine andere Möglichkeit wäre, dass du z.B. in einer Teamsitzung selber "alle" informierst. Oder, falls du für die Zeit eine Krankmeldung bekommst, lässt du diese einfach deinem Arbeitgeber zukommen. Soweit ich weiß, bist du nicht verpflichtet, über die genauen Umstände deiner Abwesenheit zu informieren.
Eine weitere Frage, die du dir stellst, ist wie du mit Leuten umgehst, die nicht über deinen psychischen Zustand Bescheid wissen und die du auch nicht informieren möchtest. Du hast Recht, eine Notlüge ist da völlig in Ordnung. Vielleicht haben andere User Erfahrungen damit, was da gut angenommen wird?
Ein großes Schulterklopfen möchte ich dir für deine realistische Einschätzung da lassen. Es ist nicht einfach, sich selber einzugestehen, dass man es eben nicht mehr selber schafft (v.a. wenn der Kopf versucht einen vom Gegenteil zu überzeugen).
Ich wünsche dir, dass es so ablaufen wird, wie du dir das wünscht. Ich bin sicher, dass du auf deinem Weg vorwärts kommen wirst.
Liebe Grüße und eine gute Nacht!
bke-Ina
Liebe Willow,
Ich bin stolz auf dich, wie du deinen Weg, der so verworren und teilweise noch im verborgenen liegend, trotzdem jeden Tag weiter gehst. Du hast dich für Klinik entschieden, etwas, was dir so lang so unvorstellbar vorkam. Du kämpfst, es ist nicht leicht, aber du gibst nicht auf! Und ja... An manchen Tagen scheint es, als könntest du das nicht schaffen. Manchmal ist es zu viel. Und dann ist "nicht viel schaffen" vollkommen okay. Du bist da - das reicht! Mehr muss es manchmal gar nicht sein.
Ich wünsche dir, dass du dir irgendwann für all das, was du leistest, die Anerkennung geben kannst, die du verdienst.
Ich wünsche dir, dass du erkennen kannst, wie viel Stärke du besitzt, die dich bisher durch jede schwierige Zeit deines Lebens bis hier her gebracht hat.
Ich wünsche dir, dass du erkennen kannst, dass, egal wie herausfordernd eine Situation auch sein mag, du den Mut besitzt, weiter zu gehen, weiter zu wachsen und weiter zu heilen.
Und ich wünsche dir, dass diese Erkenntnis dich auf deinem Weg irgendwann immer begleiten wird und dir helfen wird, jedes Hindernis zu überwinden.
Alles Liebe
Girl
Liebe Willow,
dein Balanceakt klingt wirklich mühsam!
Was mir aber gefällt - du hast ein Ziel, einen Plan, eine Etappe, die du noch schaffen möchtest. Und danach kannst du vielleicht die Karten neu mischen, neue Ziele setzen und vor allem vielleicht auch einen Gang zurückschalten. Was mir noch gefällt - du bist achtsam mit dir selbst. Kannst deine Kräfte gut einschätzen und eigentlich weiß dein Kopf genau, was du brauchst. Nur manchmal ist der Schatten ganz schön groß, den du überwinden müsstest, um zu einer besseren Balance zu finden.
Du bist auf dem richtigen Weg und virtuell helf ich dir gern dabei, ein paar Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.
Liebe Grüße
bke-Nana
Liebe willow,
auch wenn sie sich gerade nicht, oder nur schwer finden lässt, du weißt, dass du Hoffnung hast. Das ist sehr wertvoll.
Der Alltag kostet dich gerade viel Kraft, die nicht wirklich da ist. Und doch, gibt es auch Lichtblicke, wie die Therapie. Wie schön, dass du etwas hast ansprechen können, und dich das einen Schritt weiter gebracht hat.
Du vermisst die frühere willow, die zu allem (oder zumindest zu vielem) ja sagen, alles geben und für andere stark sein konnte. Du vermisst sie, weil du merkst, dass das gerade nicht mehr funktioniert. Und weil du dir noch nicht ganz sicher bist, ob du die Kraft hast, dich der Veränderung zu stellen. Und doch merkst du, dass es nun vielleicht an der Zeit ist, etwas ein bisschen anders zu machen. Nach dir und deinen Bedürfnissen zu schauen. Ich wünsche dir den Mut, dir diese Pause zuzugestehen, dir diese Auszeit zu gönnen. Und einen Schritt ins Unvorhersehbare zu wagen, wenn sich das nach dem richtigen Weg für dich anfühlt.
Liebe Grüße,
bke-Ina
Hi Willow,
es ist bestimmt schwierig, weiter zu machen. Du bist gerade besonders gefordert und es wäre ziemlich doof, das nicht anzuerkennen. Also, ich schreibe jetzt nicht: "Das wird schon" (auch wenn ich es eigentlich glaube). Was mir aber bei Deinem Posting sooo gut gefallen hat, ist dieser Satz: "keine ahnung wie lange der weg noch gut geht, aber ich will versuchen ihn weiter zu gehen." Wow! Das ist wirklich stark, ich kloppe Dir mal auf die Schulter (hey, der Schulterklopp-Smiley ist weg, Mist, dann schicke ich Dir dafür mal eine Weide: 🌴 ... ok, der Versuch gilt doch aber hoffentlich?). Ich würde Dich gerne ermutigen, dran zu bleiben und es weiter zu versuchen. Woran würdest Du denn erkennen, dass Du auf dem Weg geblieben und ein kleines Stück weiter gekommen bist?
Ganz viele Grüße
bke-Stephan
Liebe Willow,
einerseits würdest du am liebsten damit aufhören zu hoffen und dann schaust du dich doch um, bist umgeben von liebevollen Menschen und willst etwas tun, raus gehen, dabei sein. Du bist willkommen! Begrüsse dich selbst immer wieder, Tag für Tag, lobe dich für deine kleinen und großen Erfolge. Und wenn du noch nichts siehst vorne, dann schau dich einfach um und bleibe im Hier und Jetzt, atme ein und aus …und versuche dankbar zu sein für das, was ist.
Ich wünsche dir Leichtigkeit und Freude!
Wenn das mit der Klinik klappt, wäre es doch ein guter Schritt für dich!?
Viele Grüsse
bke-Kira
Liebe Willow,
Wenn die Kraft gerade nur für dich reicht, dann sollte sie auch genau da bleiben, bei dir. Wenn alles zu viel wird, ist Rückzug manchmal das Einzige, was man noch schafft. Du versuchst es, immer wieder in den Kontakt zu gehen, das ist gut, denn dauerhafter Rückzug von Allen und Jedem kann auf Dauer noch schädlicher sein. Denn einsam vergeht man leichter. Du merkst aber dann immer recht schnell wieder, dass es (noch) nicht geht. Ich finde, du machst das genau richtig. Testen, versuchen... Immer wieder. Und wenn es nicht geht, dann ziehst du dich wieder zurück. Die Menschen, denen du wichtig bist, werden dennoch an deiner Seite bleiben. Es ist nicht deine Pflicht, jetzt jemandem zu helfen. Du musst auf dich selbst achten, deinen Weg wieder finden, helfende Hände, die es bei dir gibt, annehmen und mit ihnen gemeinsam nach einer Perspektive suchen. Und das machst du und dafür hast du meinen größten Respekt. Mehr muss gerade nicht sein. Wenn es dir wieder besser geht, kannst du die Dinge wieder aufnehmen, die dir Freude bringen, aber im Moment zu viel Kraft kosten.
Ich hab keine Worte, die das Jetzt für dich einfacher oder besser machen... Aber ich drücke dir die Daumen, dass du am Montag Verständnis bei deinem Arzt findest und es in kleinen Schritten immer besser werden wird. Ich denke an dich.
Alles Liebe
Girl
Liebe willow,
du hast den Boden unter den Füßen verloren und siehst gerade nicht, wie dein Weg weiter gehen könnte. Du fühlst dich, als hättest du die Kontrolle verloren. Auch ohne, dass du genau beschreibst, was los ist, spürt man die Schwere deiner Situation in deinen Worten.
Auch wenn du gerade den Weg nicht siehst: was könnte der nächste ganz kleine Schritt sein? Was könnte dir helfen, zumindest für einen Moment, wenigstens in Gedanken, weit weg von hier zu sein, durchzuatmen? Was sind Dinge, die du weiterhin kontrollieren kannst?
Ich schicke dir Kraft, Zuversicht und liebe Grüße,
bke-Ina