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Hi willow
gern würde ich dir sagen dass alles irgendwann leichter wird... Aber ich weiß es nicht. Aber ich hoff es sehr und ich wünsch es dir wirklich sehr. Weil du geschrieben hast dass du Stück für Stück den Berg hoch musst der immer größer zu werden scheint ist mir was eingefallen. Vielleicht passt es für dich nicht dann tuts mir leid aber ich wollte es dir kurz schreiben. Meine Beraterin hier macht das so alle paar monate mit mir. Sie meint wenn man immer nur läuft und sich den Berg hoch kämpft und auf die schritte direkt um einen und auf den Gipfel guckt erschlägt einen vielleicht die Größe des Bergs oder wie lang der Weg noch ist. Deswegen einmal stehen bleiben, rucksack absetzen und sich umschauen. Von wo bin ich gekommen, wie weit war der Weg bis hier schon, wie hoch bin ich schon gekommen. Ganz genau hin schauen was man schon geschafft hat. Auch das was man damals dachte nie zu schaffen. Vielleicht magst du heute Abend Pause machen, dein Rucksack absetzen und trotz allem was noch kommt mal gucken wie weit du es schon geschafft hast? Wenn du magst bau ich dir auch noch eine kleine Willow deckenhöhle für deine Pause. Die kannst du danach auch klein falten und auf deinen Weg mit nehmen wenn du mal wieder eine Höhle brauchst.
Tut mir sehr leid falls meine Nachricht für dich nicht passt.
LG
Maya
ich versuche alles so gut ich kann zu schaffen. aber irgendwie ist es so sinnlos. ich frage mich manchmal, ob ich nicht den falschen weg gehe. und was ist, wenn es nie besser wird. ich setze viel aufs spiel. ich fühle mich erdrückt. ich weiß nicht was ich tun kann... immer nur skills und überleben ist auch doof. ich versuche trotzdem auf meine bedürfnisse zu hören und mir gutes zu tun..
ich hätte gerne eine kleine willowhöhle... und lange kein "müssen" mehr. aber das isr halt bei allem was sein "muss" so unrealistisch. es wird eher immer mehr und ein viel größerer berg.. aber ich muss mich wohl stück für stück hochkämpfen. aber irgendwann wird es leichter oder?ich habe wenig hoffnung darauf. keine ahnung..
schönen abend
willow
danke fürs dazu setzen.
ich habe wieder viel zu wenig geschlafen und bin dünnhäutiger. eine freundin meinte heute dann auch wie ich mir alles vorstelle bezüglich geändertem namen usw. das sind alles dinge, die ich entscheiden wollte, wenn sie an der reihe sind. es bringt ja nichts sich vorher verrückt zu machen. aber genau das passiert jetzt.. ich bin unruhig und weinerlich und mache mir vorwürfe warum ich nicht alles bis ins kleinste detail geplant und strukturiert habe.
ich versuche dennoch aufgaben zu schaffen, aber liege auch immer wieder wie erstarrt rum..
ein paar meiner to dos konnte ich erledigen. ich überlege auch, ob es schlauer ist heute joggen zu gehen.. vielleicht kann ich morgen dann einfach mal ausruhen... alles in mir schreit nach rückzug. weg von dem druck und den vielleichts..
das für mich schlimmste ist tatsächlich eine bestimmte person zu verlieren. und sie verspricht, dass wir kontakt halten, aber ich weiß nicht.. ich fühle mich hilflos in der großen welt ohne rückhalt. aber um ehrlich zu sein, habe ich das davor einfach gekonnt überdeckt.
wie kriegt man denn abschiede mit bindungsangst hin? ich will nicht, dass sie denkt sie muss bleiben... aber sie war mehr wie eine mama als meine mama, obwohl sie immer auf gesunde distanz geachtet hat..
liebe grüße
willow
...Ich finde Mayas Haltung sehr solidarisch. "Man" kann ja leider oft nicht etwas für den Anderen tun, und selten aus der Ferne etwas schnell verändern. ... Dann bleibt trotzdem ein Gruß und das aneinander Denken.
So wie jetzt an Dich, willow.
Hi willow
ich setz mich gern ein bisschen zu dir in den wirbelsturm. Ich glaub dir dass grad alles nur unendlich anstrengend ist. Und dass es dann auch total schwer ist die fortschritte zu sehen. Weil du ja trotzdem den ganzen schmerz und die Gefühle und alles weiter tragen musst.
Ich weiß leider grad nicht was ich sagen könnte damit es leichter wird. Aber schreiend wegrennen tu ich nicht... Vielleicht hilft es etwas dass jemand bei dir bleibt gedanklich.
LG
Maya
liebe fritzi,
meine therapeutin meint auch, dass ich so viel schaffen würde, dabei fühlt es sich gar nicht so an. ich fühle mich wie in zeitlupe und absolut unfähig. danke trotzdem für deine aufbauenden worte.
es fühlt sich an als würde ich in 1000 kleine willowteile zerspringen. panisch versuche ich alle zusammen zu kehren und einzusammeln. manchmal sogar sie an den richtigen platz zu kleben... aber es geht nicht. der tobende sturm um mich verteilt alle willowteile nur immer weiter. wer will so einen sturm schon mit einem aushalten? vor allem wenn eh klar ist, dass ich in zukunft so gut wie alle guten verbindungen verliere oder sie sich mindestens verändern. wer will schon so eine nervige panische willow? ich bin sehr destruktiv. ich will schreien und alle um mich rum schlagen. aber dann mache ich es immer bei mir selbst. wer will schon diesen wirbelsturm mit ertragen müssen? am ende rennen alle schreiend weg..
liebe grüße
willow
Hej Willow,
ich möchte dir mal sagen, wie großartig und stark ich finde, wie du dein Ziel verfolgst. Du hast zeitweise das Gefühl, es liegen ausschließlich große Brocken im Weg und bekommst Angst davor zu scheitern oder in Panik zu verfallen.
Aber du machst weiter und das kostet gelegentlich viel Kraft.
Von daher ist das Vorhaben, es mal langsamer anzugehen, in Ruhe nochmal die Pläne zu überdenken oder sich einfach abzulenken, heilsam.
Schön, dass du dich mit uns hier über deine Sorgen austauschst und wir mit dir mit "gehen" können.
Ich wünsche dir weiter Kraft und Zuversicht, dein(e) Ziel(e) erreichen zu können.
Liebe Grüße.
bke-Fritzi
liebe flower,
ich habe den antrag abgeschickt, wenn ich mir das vornehme mach ich es auch. wie ich befürchtet habe, geht es mir nicht so gut. ich konnte heute nur liegen und mich ablenken. außer das joggen und gassi gehen.
keine ahnung wie morgen wieder normalität gehen soll. aber es muss gehen also wird es. mag auch nicht, dass sich freunde sorgen machen oder meine therapeutin, aber ich weiß nicht wie man alles aushält. auch wenn ich weiß es ist okay und ich darf sicher sein. und auch mir hilfe holen.. weiß nicht. war in der letzten therapiestunde schon grenzwertig..
normal bin ich immer stark und gebe allen licht, aber dafür reicht es schon eine ganze weile nur noch auf arbeit.
ich mache ja immer regelmäßig pausen. vor allem wenn es schwierig wird noch mehr..
ja der antrag fühlt sich nach kontrollverlust an, weil ich über etwas rede über das ich nicht reden "darf" und dann aber die reaktion und was die person mit den infos macht nicht beeinflussen kann.
auf das was am schlimmsten passieren kann, kann ich hier nicht eingehen. aber ich habe alle möglichkeiten durchdacht und es gibt bestimmt für die meisten szenarien eine lösung.
für ein glückliches, freies leben brauch ich einen neustart mit so viel sicherheit wie möglich.. kann das hier nicht erklären..
ich muss jetzt irgendwie bis zur nächsten therapie durchhalten aber so macht es halt auch keinen spaß. ist halt kein leben. hasse mich in letzter zeit immer wieder. bräuchte jemanden der alle willow stücke einsammelt und zusammenhält. aber wäre wohl auch ein ätzender job..
liebe grüße
willow
Liebe Willow,
ich verstehe voll, dass du nichts unversucht lassen möchtest. Aber, wie ich schon sagte, das ist finde ich eine Eigenschaft, die du an dir schätzen darfst - du versuchst immer einen Weg zu finden. Klar, es ist vollkommen normal, wenn man mal einen Durchhänger hat, einfach keine Kraft mehr & dass man aufhören möchte. Dass sich diese Situationen für dich wie ein Kontrollverlust anfühlen, zeigt mir irgendwie, dass du grundsätzlich unbedingt an dein persönliches Ziel kommen möchtest. Nur sind dahin eben sehr sehr viele Schritte zu gehen, die dich viel Kraft kosten. Und da ist es völlig okay, wenn der ,,Lebensfunke" mal etwas schwindet, du keine Kraft mehr hast und eine Pause brauchst. Wichtig ist nur, dranzubleiben. Du darfst dich ausruhen, vielleicht sogar mal etwas Abstand von den ganzen Entscheidungen nehmen, wenn du den brauchst und dann kannst du zurückkehren, wenn du wieder die Kraft gesammelt hast, weiterzumachen. Du hast dein Ziel vor Augen. Ich glaube ganz fest daran, dass du dieses Ziel erreichen wirst. Es ist vollkommen okay auf dem Weg dahin auch Pausen zu machen und auch mal einen Durchhänger zu haben. Niemand erwartet von dir, dass du durchgehend stark bist, vor allem nicht in so einer schweren Situation.
Deine Angst, wegen dem Antrag und vor der Situation, die nicht in deiner Macht steht, kann ich vollkommen nachvollziehen. So geht es mir auch oft. Fühlt sich das dann für dich auch wie ein Kontrollverlust an? Grundsätzlich weißt du, das schreibst du ja auch, es könnte dir helfen aber du hast Angst, vor dem Angehen und vor dem Weg dahin, weil nicht in deiner Macht steht, wie es ausgeht. Was wäre das schlimmste was passieren könnte? Was wäre das beste was passieren könnte? Hast du eine andere Option? Hast du eine Idee, was deine Angst evtl. etwas verringern könnte?
Ich verstehe, dass es für dich ein schwieriger Gedanke ist, dass die Sachbearbeiterin voreingenommen ist. Du hast Angst dass sich die Gefahr noch mehr verstärkt. Du hast dir allerdings vorgenommen, den Antrag heute abzuschicken. Das finde ich grundsätzlich gut. Du möchtest diese Veränderung. Früher oder später bin ich mir sicher, dass du den Antrag abschicken wirst. Du schreibst aber auch selbst, dass sich alles rauszögert, wenn es nicht bald geschieht. Ich kann mir vorstellen, dass es dir, trotz der ganzen Angst, ein wenigstens etwas befreiendes Gefühl geben könnte, den Antrag abzuschicken. Denn dann bist du in deiner Reise einen ganz großen Schritt weiter. Du traust dich, etwas anzugehen, über was du über ein. Jahr nachgedacht hast. Gleichzeitig sind in dir unfassbar viele Ängste und Unsicherheit.. Du fühlst dich vielleicht auch etwas verloren, weil du nicht beeinflussen kannst, was mit dem Antrag passiert. Ich möchte dich darin bestärken, den Antrag heute abzusenden. Ich sende dir ganz ganz viel Mut und Kraft! Hast du eine Idee, was du brauchen könntest, um den Antrag heute absenden zu können?
Was brauchst du, um das Schöne im Leben wahrnehmen zu können und frei und glücklich leben zu können?
Liebe Grüße
Flower
liebe flower,
danke fürs schreiben. ich möchte einfach nichts unversucht lassen. manchmal habe ich auch durchhänger und würde am liebsten komplett aufhören. aber das fühlt sich dann wie kontrollverlust an. wobei im moment mein lebensfunke schon schwindet.
ich habe jetzt alles für einen wichtigen antrag zusammen. habe auch das go meiner therapeutin. nur habe ich sorge, ob ich in ein panikloch falle, wenn ich das angehe. es ist etwas das nicht in meiner macht steht, aber es könnte mir helfen... nur ist die sachbearbeiterin voreingenommen.. ich weiß nicht. das nimmt mir schon viel mut. weil ich angst habe, dass ich dann noch mehr in gefahr bin.
gestern habe ich nachmittag auch geschlafen. und will es heute sehr langsam angehen...
und dann will ich meinen antrag abschicken.. ich habe große angst. dabei habe ich über ein jahr über diesen schritt nachgedacht... nur bin ich so schon so instabil, aber wenn ich ihn jetzt nicht schicke, dann zögert sich alles raus... also was würdet ihr tun?
ich will gerne das schöne im leben wahrnehmen und wenigstens für kurze zeit glücklich und frei leben...
liebe grüße willow
Liebe Willow,
ich hoffe, es ist okay, dass ich dir schreibe.
Ich muss dir an der Stelle mal etwas sagen. Ich habe so oft den Gedanken, dass ich dich bewundere, für das was du alles schaffst. Es mag sein, dass du das selbst nicht so sehen kannst, aber ich finde du bist so stark, ehrlich. Ich finde es bewundernswert, dass du immer weiter machst, versuchst selbst in deiner so schweren Situation immer irgendwie weiterzumachen und ich merke auch, dass du ständig darum bemüht bist, deine Situation irgendwie zu verbessern und Dinge zur Selbstfürsorge zu tun. Alleine das ist schon so stark. Es gibt sicher einige Menschen (mich manchmal eingeschlossen), die einfach nur in ihrem Leid versinken und gar nicht mehr aufstehen. Ich habe den Eindruck, dass du immer versuchst, weiterzumachen und das beste aus der Situation zu machen. Alleine, dass du heute schon 9 Kilometer gelaufen bist haut mich ehrlich gesagt um. Ich liege den ganzen Tag nur im Bett. Das ist eine riesen Sache, die du schon geschafft hast heute. Dementsprechend.. ich find ein Selbstfürsorge-Wochenende sehr angebracht & du kannst auch rumliegen und dich berieseln lassen. Das darf sein. Du bist so stark und du machst immer weiter. Jetzt darfst du dich mal berieseln lassen, wenn dir danach ist.
Ich kann dieses Gefühl des ,,Überrollens" komplett nachvollziehen - mir geht es oft genauso. Ich finde schon, dass lebensverändernde Entscheidungen, die du gerade triffst, große Entscheidungen sind. Ich kann mir auch vorstellen, dadurch dass du dich gerade in einer ,,Aufbruchsphase" befindest, dass sich alles sehr sehr unsicher und nach einer Gefahr anfühlt, dass es aber besser werden kann, wenn du dann erst einmal in deiner neuen Situation angekommen bist. Ich verstehe aber, dass es sich gerade einfach zu viel bei dir anfühlt. Das ist komplett nachvollziehbar.
Ich finde auch nicht, dass du eine Versagerin bist und ein Monster - das bist du nicht. Und die Welt ist auch nicht besser ohne dich.
Ich verstehe, dass man irgendwann keine Kraft mehr hat, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen, so geht es mir auch oft, aber ich finde es stark, dass du darüber sprechen kannst und immer weiter versuchst, Lösungen zu finden, die deine Situation irgendwie besser machen könnten, statt einfach nur in den Abwehrmodus zu gehen.
Liebe Grüße
Flower
guten morgen,
danke für eure worte fritzi, christian und häsin.
ich mache schon kleine schritte und auch immer wieder pause und dennoch überrollt es mich gefühlt irgendwie dauernd. vielleicht sind es gerade auch besonders große. wer weiß das schon. es sind zumindest lebensverändernde entscheidungen. aber ich glaube, wenn ich die schritte vorwärts gemacht habe, dass es dann besser werden kann. nur jetzt ist es so viel und triggernd irgendwie.
auch die psychiaterin hat die woche paar sätze gesagt, die mir so zugesetzt haben. dass ich vor dem ganzen nicht wegrennen kann, als ich meinte ich ziehe evtl bald um. und dass ich so sehr drunter leider usw.. ich weiß nicht. fühlt sich an als wäre ich ein komplett versager. dann der kontakt zu meiner schwester durch den ich denke, dass ich ein monster und alles kaputt gemacht habe. und dass die welt besser wäre ohne mich. und irgendwie habe ich auch nur noch wenig kraft, um gegen das ganze gegenzusteuern.. ich weiß nicht.. dann macht sich meine therapeutin wieder sorgen.. vielleicht hilft ja mein selbstfürsorge wochenende? irgendwie ist mir nur nach rumliegen und mit irgendwas berieseln. aber immerhin waren wir heute schon 9 km spazieren und später muss ich nochmal. also darf das berieseln vielleicht sein?
ich will einfach nichts mehr spüren und denken.
liebe grüße
willow
Ich dachte auch immer es kann nicht besser werden, aber ich glaube das geht. Ich denke an dich und viel Kraft und hier eine Leine zum Festhalten.
Es kann ein Tier sein, ob Hund, ob Hummel, ein alter, sturmerprobter Baum, Baum, eine Frühlingswiese, ein Gesicht, dass Dich freundlich ansieht, irgendein Wort oder eine gute Erinnerung - und Du spürst etwas Kraft, dem Schwerem zu begegnen.
Das wünsche ich Dir, Willow.
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LG, bke - Christian
Hallo Willow,
es tut mir leid zu hören, dass du dich so überwältigt fühlst. Du suchst und findest Lösungen für deine Schwierigkeiten. Das ist der richtige Weg.
Bleib geduldig mit dir selbst. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier wiederhole: Es sind oft kleine Schritte, die zu einer Verbesserung führen.
Lieben Gruß.
bke-Fritzi
irgendwie wird es nicht besser. kurz nach dem aufstehen habe ich immer die hoffnung, dass ich heute wieder viel schönes wahrnehmen kann und dann bricht alles wieder ein. ich habe jetzt für ein problem eine lösung gefunden und für das andere bei meiner therapeutin nochmal um hilfe gebeten.
aber ich fühle mich als würde mich alles erdrücken. ich habe kaum kraft. will mich einfach verkriechen.. ich weiß nicht wirklich weiter. meine therapeutin war sehr direkt, dass sie keine sterbebegleitung ist. ich weiß nicht.
es wird sich ja nicht bessern? also wie soll es lebenswert werden? ich weiß nicht.. es kommt jetzt einiges schweres auf mich zu..
hallo,
ich weiß nicht wie ich wieder mut und hoffnung finde. am liebsten würde ich gerne alles hinschmeißen. jedes mal, wenn ich denke ich finde einen weg richtung verbesserung oder glückliches leben, kommt irgendwas was alles umboxt. und irgendwie bin ich so müde vom ständigen kämpfen...
liebe willow, auch wenn Du claudia ansprichst:
es ist für mich unvorstellbar, dich als "monster" zu betrachten.
bitte: glaub so etwas nicht von dir. - eher: das gegenteil!
Lieben Gruß,
bke - Christian
liebe claudia,
seit dem kontakt, der ja nötig war für das organisatorische, dreht sich in meinem kopf viel darum, ob ich ein monster bin. ob ich anderen nur schade und am besten weg sein sollte. ich verfalle in alte muster, weil die person sich so verhält wie immer. ich habe bewusst auf distanz und frömlich geschrieben und sie war einfach so unfreundlich wie damals. und jetzt denke ich, dass ich das monster bin und das ich daran schuld bin. aber vermutlich sagt mir das mein kopf, weil es weh tun würde sich einzugestehen, dass sich keiner in diesem system jemals verändert hat und das einfach unheimlich weh tut.. ich habe angst, dass meine frage oder sonst irgendwas nicht okay waren, dabei zahle ich ja alle kosten. worauf sie mich ja hingewiesen hat.. ich weiß nicht..
ich weiß wo mein weg nach der sache weiter gehen soll. aber ich muss einen step nach dem anderen machen. und trotzdem wünschte ich, dass ich das nicht aushalten müsste.. ich würde mich am liebsten zurückziehen. meine symptome sind schlimmer. ich habe wieder so viel angst. mir erscheint alles so schwer...
liebe grüße willow
Liebe Willow,
Verbindungen zu Menschen zu lösen, die einen nicht wertschätzend behandeln, kann sehr entlastend sein.
Trotzdem sind Veränderungen immer herausfordernd, wir wissen ja noch nicht, wie es sich wirklich anfühlt, wenn sie dann eingetreten sind.
Aber Veränderungen bringen Chancen mit sich, anders zu leben, besser zu leben, neue Menschen kennenzulernen....
Ich wünsche dir auch einen schönen Tag.
bke-Claudia
heute morgen kam eine mail. die eine sache wird sich also ohne anwalt klären lassen. die person war verdammt unfreundlich. sehr überheblich, herbalassend. aber ich kenne sie auch nicht anders. vielleicht ist es gut alle verbindungen abzureißen, um nie mehr die wege kreuzen zu müssen. nur wieso tut es dann weh?
sie war nie eine schwester. ich weiß ja auch was oder wer sie dazu gemacht hat. aber ich werde mich drum kümmern, dass es so bald wie möglich geklärt ist.
vielleicht ist es so schmerzhaft, dass ich nicht zweifel, ob ich zurück soll?
heute versuche ich mir dennoch einen schönen tag zu machen..
liebe fritzi,
also selbstreflexion mache ich sehr viel. schon aus dem grund niemals so zu werden wie meine erzeuger. vor fehlern habe ich traumabedingt große angst, aber ich versuche immer wieder korrektive erfahrungen zu machen. und ich lerne wirklich aus allen steinen fürs nächste mal.
ich schaue mir ja gerade meine neue zuhause stadt an. und es gibt punkte die sind nicht so meins, aber glaube es könnte wirklich gut werden. meinem hund gefällt es hier auch. sie wirkt recht glücklich.
jetzt kommen nur viele "was ist wenn" oder "wie soll ich xy schaffen". aber ich sehe auch eine große chance im neuen anfang.. ich kann meine geschichte komplett neu schreiben... und im herzen fühlt es sich richtig an..
es ist nur so viel verantwortung. die habe ich ja auch für meinen hund. hier gibt es keinen, der sie im notfall mal nehmen kann. aber man lernt immer neue menschen kennen oder? und anfangs als mein hund zu mir kam, hatte ich ja auch niemanden der mir helfen konnte...
ganz schön aufregend irgendwie...
ich könnte immer zurück, aber eigentlich will ich das nicht.. dort gibt es wenig das mich hält.
aber was wenn das risiko zu hoch ist?
liebe grüße
willow
Aber vielleicht gibt es ja auch noch andere Ideen oder Meinungen dazu, wie man Sicherheit in sich selbst finden kann?!
Hi Willow,
es ist total schön zu lesen, dass mit deiner Therapeutin da jemand ist, die an dich ganz fest glaubt und dir Mut zuspricht, auch selbst an dich und deine Selbstwirksamkeit zu glauben.
Du machst einen Schritt nach dem anderen auf deine Träume / deinen Traum zu.
Du fragst, wie du in dir selbst Sicherheit finden kannst, wie deine Therapeutin gesagt hat.
Ich glaube, das man Sicherheit in sich selbst findet, wenn man bereit ist zu Selbstreflexion und Fehler als Lernchance betrachtet. Also, sei weiterhin mutig und glaube an deine Träume - deshalb schreibe ich so gerne zur Verabschiedung in die Nacht: "Träumt groß!"
LG bke-Fritzi
liebe fritzi,m
eine therapeutin ermutigt mich sehr. sie meinte sie sieht sehr den sicherheitsaspekt. und dass sie weiß, dass ich immer lösungen finde. sie ist so zuversichtlich. sie meinte es wird nicht einfach, aber dass ich es schaffen kann. im moment ist das alles echt viel.
ich weiß halt nicht was ich mache wenn es schief geht. aber eigentlich würde ich mir gerne meine träume erfüllen können.
ab sonntag schaue ich mir meine neue stadt mal an und dann mal sehen. am liebsten würde ich direkt diesen herbst umziehen, aber ob das geht...
danke für deine lieben wünsche.
wie findet man denn sicherheit in sich und seine fähigkeiten? meine therapeutin meinte, dass ich mich habe wenn was schief geht. aber ob ich in dem fall so gut für mich bin?
liebe grüße
willow