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Liebe Willow
mein beileid wegen deinem opa. Ich kann dir leider wahrscheinlich überhaupt nix schreiben was hilfreich für dich ist. Die Veränderung wär ja dann wirklich sehr groß und dass du alles richtig machen willst versteh ich. Glaub auch wenn du dir vornimmst jetzt alles perfekt zu machen und zu planen setzt du dich zu sehr unter druck. Vielleicht hilfts dir so zu denken dass du versuchst alles wichtige zu bedenken und zu schauen aber dir auch erlaubst dass es dann dinge gibt die anders laufen als geplant. Weil das wird ziemlich sicher so kommen und dann bist du sehr enttäuscht von dir selbst. Wenn du dir aber vorher schon erlaubst dass manches anders laufen darf wie geplant dann nimmst du dir bisschen Druck raus. Und eins nach dem andern schauen. Vielleicht ist ausmisten und so schon äußerlich was auf einen Umzug vorbereiten auch noch zu früh und machst dir selber panik weil dein Kopf dann denkt es ist bald schon soweit.
Wünsch dir dass du heute nacht gut schlafen kannst.
LG
Maya
Hallo Willow,
ich möchte dir mein Beileid aussprechen zum Verlust deines Opas. Das tut mir sehr leid.
Unter den Umständen ist ja noch verständlicher, dass du in deinen Entscheidungen und Gefühlen letztendlich wie gelähmt bist.
Ich bin mir aber sicher, dass du Strategien kennst, die dir helfen, da wieder herauszufinden.
Du hast schon bewiesen, dass du auf die Signale deines Körpers hörst und dir Ruhe gibst, auch wenn es sich vielleicht zwangsweise angefühlt hat.
Ich finde, du solltest viel gnädiger mit dir sein. Du hast schon so viel geschafft und musst nicht alles perfekt hinbekommen.
Du bist nicht allein und Hilfe weiterhin anzunehmen heißt nicht automatisch, dass du nicht lebensfähig bist - im Gegenteil. Ich kann mich nur wiederholen: du bist sehr verantwortungsbewusst, darfst dir aber auch mal weniger Druck zumuten.
Liebe Grüße.
bke-Fritzi
liebe fritzi,
mir ist es wichtig, dass ich auf den schritt gut vorbereitet bin. weil ich ja nicht nur verantwortung für mich sondern auch für meinen hund habe. deswegen gibt es schon sehr viel zu beachten. und ich wäre gerne abgesichert, dass ich das schaffen könnte. aber die frage ist, ob genau absichern überhaupt geht. notfalls kann ich zurück ja. trotzdem macht es mir viel angst.
ja es ist was großes weitreichendes.
damals als meine hündin bei mir eingezogen ist war ich auch ähnlich aufgeregt und am anfang lief vieles total schief. und ich habe angst, dass ich ihr damit schade. sie liebt die natur dort, aber ich weiß nicht, ob ich nicht zu wenig zeit dann für sie habe und ich habe ja kein netzwerk, die auf sie aufpassen können. ich müsste zusätzlich ja auch noch eine neue therapie anfangen.. alles gar nicht so einfach irgendwie.. oder ich bleibe doch noch etwas länger hier und überstürze es nicht. aber woher finde ich heraus was das richtige ist?
ich weiß, dass ich es trotz angst wagen muss, um zu wissen, ob es die richtige entscheidung ist. gar nicht so einfach irgendwie... vor allem weil ich momentan instabil bin. mein opa ist anfang der woche gestorben und seitdem dreht mein inneres noch mehr durch. mein nervensystem ist dauerhaft auf alarm. heute ging fast nichts, ich war so erschöpft, dass ich nur liegen wollte und mich berieseln lassen wollte. das ist mir schon lange nicht mehr passiert... ich wollte ja aktiv alles ausmisten, das schlafzimmer habe ich auch grob geschafft..
vielleicht sollte ich wirklich kleine schritte sehen und nicht alles auf einmal. ich wollte jetzt am wochenende alles in erfahrung bringen, aber vielleicht helfen die kleinen schritte.
das häkeln eben hat etwas geholfen. ich denke ich gehe auch bald ins bett und schaue weiter die serie. die ist zum glück auch so schön langsam und beruhigend.
ich hatte mit heute eigentlich vorgenommen jetzt alles perfekt zu schaffen und bald keine therapie mehr zu brauchen. das ist aber unrealistisch oder?
ich wünsche mir einfach nur, dass ich endlich ein halbwegs normales leben führen darf und vor allem, dass ich endlich mal glücklich bin... beim gedanken an den ort zu ziehen war ich auch glücklich. dann kam aber wieder die angst durch.. meine angst lähmt mich und sperrt mich ein. sie ist immer da flüstert all das schlimme.. manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt lebensfähig bin..
tut mir leid..
wird das schlimme irgendwann weniger schlimm?
liebe grüße willow
Hallo Willow,
ich würde gerne auch etwas zu deinen Sorgen schreiben und meine Gedanken dazu teilen.
Du nimmst dir Zeit, dich auf künftige Veränderungen vorzubereiten, schreibst Listen und möchtest Geld sparen, um an dein Ziel zu gelangen. Du nutzt die Therapie, um darüber zu sprechen. Das ist super und spricht für Verantwortungsbewusstsein und Selbstreflexion.
Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass deine Gedanken um sehr weitreichende Veränderungen kreisen, was völlig verständlich ist. Ich kann das deutlich nachempfinden. (Kleiner Einschub: ich bekomme in den nächsten Tagen meinen ersten Hundewelpen und bin mega nervös, weil es sicher einiges durcheinander wirbeln wird; ich kann aber nicht alle Eventualitäten schon vorab klären und absichern; das muss ich akzeptieren und aushalten).
Vielleicht wäre es hilfreicher - und da möchte ich mich der Anregung von meinem lieben Kollegen bke-Christian anschließen - weniger auf einmal zu planen und stattdessen, konkrete kleine Schritte (erster Step / was kommt als Nächstes) zu setzen. Das könnte den Gesamtprozess weniger überwältigend machen.
Beruhigende Grüße.
bke-Fritzi
lieber christian,
ich habe schon überlegt was ich alles für den schritt brauche, aber ich glaube ich will den wieder zu schnell. also wäre evtl gut, wenn ich mehr zeit hätte um alles vorzubereiten..
erstmal wäre geld sparen und namen ändern nötig und dann auch paar infos einholen.. ich habe schon eine liste mit dingen erstellt.
ich habe mich sogar richtig gefreut, weil ich es auch genauer in der therapie besprochen habe, habe heute angefangen mit teilen der liste, aber jetzt geht es mir wieder schlechter. ich hat ein großes problem, bei dem mir zum glück von meiner besten freundin geholfen wurde und ein problem bei dem ich nicht weiß wie groß es ist und ich bis montag warten muss um es zu llösen. so existenzielle sachen sind für mich immer gleich mit aufgeben verknüpft und dadurch mein nervensystem komplett überreizt. jetzt bin ich einfach müde und panisch. wie soll das werden, wenn ich wirklich von hier weggehe und die therapie nicht mehr als anker habe? ich weiß ich muss selbst mein anker sein.. ich verfalle in letzter zeit nur so in selbsthass und mein bindungsmuster zeigt sich bei so momenten so stark. ich merke wie unsicher ich meine welt erlebe und wie verloren ich in ihr bin..
so momente bringen mich wieder dazu zu zweifeln, ob ich wirklich hier weg sollte.. oder ob ich hier bleiben soll. aber hier werde ich nicht glücklich. klar gibt es für alles lösungen, aber ich bin halt irgendwie doch immer alleine.
glaube heute kann ich meine gedanken diesbezüglich nicht aufs konstruktive lenken. was wenn ich all das nicht schaffe? ich fühle mich so verloren, hilflos und so als würde ich jede beziehung kaputt machen... ich weiß nicht ob und wie man es mit so viel angst in der welt aushalten soll. ich komme ja immer wieder an den selben punkt.
liebe grüße willow
liebe willow,
es heißt oft: "der richtige zeitpunkt ist: jetzt."
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wenn da was dran ist: welcher schritt wäre jetzt realistisch möglich, um aus dem tristen jetzt auf das bessere zuzugehen, das dir vorschwebt?
kannst du jetzt (und sei es im "visionieren") auf das, was du dir wünscht zu gehen?
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das denke ich jetzt.
Was sagt "die cloud"? :)
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Liebe Grüße,
bke - Christian
guten morgen,
mich nervt mein momentanes leben so irgendwie. ich will was verändern, dass es mir besser geht. aber die frage ist wann der richtige zeitpunkt ist. wenn es nach meinem impuls des weglaufens geht, dann sofort. irgendwie schaden mir manche rahmenbedingungen in meinen jetzigen leben. ich weiß nicht.. ich wäre gerne weit weg irgendwie. aber vor dem was mich gerade belastet kann ich nur zum teil weglaufen...
eigentlich sollte man eher rational schauen was realistisch ist oder?
liebe grüße willow
lieber stephan,
ja das stimmt. normalerweise sehe ich das auch so. ich mag es nur bei sehr sensiblen aufgaben nicht. aber davor weglaufen bringt auch wenig..
liebe maya,
du musst davon nichts öffentlich schreiben. ich will auch damit nicht ins detail gehen.
ich denke ich werde es einfach probieren.
danke euch beiden
liebe grüße willow
Hi
danke dass dus nochmal erklärt hast. Oje das ist echt schwierig. Ich hatte vor ein paar monaten wenn ich jetzt alles richtig verstanden hab und mein interpretieren stimmt auch so eine ähnliche situation. Vielleicht könnte ich dir ein bisschen was hilfreiches sagen aber es ist sehr persönlich und ich bin grad noch nicht sicher ob ich das öffentlich stehen haben will. Aber ich denk drüber nach ob und wie ichs dir schreiben könnte. Aber ich versteh wie schwer es ist und dass ein nein dann nochmal ein schlag wär.
LG
Maya
Hi willow,
wenn Du nicht fragst, ist es zwangsläufig so was wie ein nein. Wenn Du fragst, könnte es auch ein nein sein. Aber auch ein: Ja klar. Oder: So nicht, aber anders, oder ...
Aber vielleicht verstehe ich es auch nicht richtig?
Viele Grüße schickt Dir
bke-Stephan
Hi willow
ich kann glaub nix wirklich hilfreiches sagen aber hoff ist trotzdem ok dass ich dir kurz schreib. Wollte dir sagen dass ichs richtig gut find dass du auf dich aufgepasst hast. War bestimmt auch nicht so einfach aber du hast deine grenze gespürt und bist nicht hin und das ist echt stark!
Den zweiten teil hab ich nicht so ganz verstanden. Bist du unsicher ob das eintreten von einem problem realistisch ist was dich so beschäftigt oder wie realistisch es ist dass deine therapeutin dir dabei helfen kann? Sorry falls die frage blöd ist. Und falls es das zweite ist wär es für dich sehr schlimm sie um hilfe zu bitten dabei und sie sagt dann vielleicht nein?
LG
Maya
liebe willow,
ich glaube, du hast das recht, nicht hinzugehen.
wenn du die kraft, es zu tun, fühlen solltest, und dabei weißt, dass du kaum gesehen wirst und das hinnehmen kannst: dann ja.
dann einen moment wählen, nicht zu lange verweilen, sagen, dass du kurz kommen wolltest, um eine verbundenheit zu zeigen.
und den besuch bei ihm mit der möglichkeit eines austausches mit jemandem danach verbinden.
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liebe grüße - bke - christian
lieber christian,
er hat eine lungenentzündung, also weiß ich es nicht. ob ich was brauche? schwere frage. von dem teil meiner familie zu dem ich kontakt habe, erhoffe ich mir gar nichts. vom rest sowieso nicht. ich würde nie das bekommen was ich brauche. er wird sich bestimmt freuen, dann aber sagen dass er mich kaum erkennt weil ich so lange nicht da war und dann halt seine ganzen sachen sagen wie immer und dann ob ich sauer wäre oder alles gut zwischen uns und all die sätze die er immer sagt. ich würde wenn dann nur hingehen, um ihm eine freude zu machen. aber ist auch die frage, ob ich das kann wenn mein energielevel so gering ist.ich weiß nicht. ich fühle mich dazu verpflichtet auch wenn ich spüre, dass ich im moment nicht mal mit ihm oder meiner patin kontakt haben will. ich ziehe mich aus meinem sozialleben sehr zurück. ich will nicht, dass man sieht wie schlecht es mir geht. und gleichzeitig halte ich es nicht aus. vielleicht sollte ich aufhören dagegen anzugehen und mich einigeln..
danke
willow
hallo willow,
ich denke, es hängt davon ab, wie lange er im krankenhaus sein muss, wie ernst es eventuell ist - und noch mehr, ob du von ihm etwas brauchst und aussicht besteht, dass du es bekommen kannst. - sonst ... sollte er deutlich machen, dass ihn dein besuch schlicht freut. - du bist ihm, meine ich, nicht ohne weiteres den besuch "schuldig". - kannst du etwas damit anfangen?
liebe grüße - bke - Christian
hallo...
irgendwie ist es wie ein tosender sturm. dauernd kommt was neues dazu. opa liegt wieder im krankenhaus. jetzt ist die frage, besuchen oder nicht. er manipuliert dann wieder und interessiert sich sowieso nicht für mich. ich weiß es nicht. ich kann nicht denken, weil ich zu wenig schlafe und egal was ich tue oder denke, diese scheiß sachen verfolgen mich und ich kann sie nicht abschütteln und langsam geht mir dafür auch die kraft aus dagegen noch was bewusst einzusetzen. wie auch?
warum wird es nicht leichter? was mache ich falsch? warum kann ich mich an nichts aus der letzten zeit erinnern....
liebe claudia,
das mache ich eigentlich jeden tag. vor allem jetzt im urlaub ist es nur schönes und ab einer bestimmten uhrzeit fängt meine entspannte zeit ohne müssen und mit fester routine an.. also einfach weiter versuchen?
liebe grüße
willow
Liebe willow,
ja leider gibt es keinen Ausschaltknopf.
Mitunter kann es helfen, ab späten Nachmittag nur schöne Dinge zu tun, positive Emotionen zu erzeugen, die die anderen im Traum etwas überlagern.
bke-Claudia
hallo,
ich habe wieder viele alpträume, aber keine ahnung wie ich die verhindern kann. die nächte bestehen komplett aus träumen und flashbacks. morgens bin ich fast genauso müde wie abends. mir geht da irgendwie die kraft aus. aber was kann man da tun? ich nehme ein medikament, aber auch das hilft mir nicht. also beim einschlafen schon, aber wozu einschlafen, wenn man dann so gefangen ist?
ich verstehe schon warum es so ist, wir arbeiten in der therapie an sehr schlimmen sachen, aber jetzt hat sie urlaub und ich könnte neue kraft schöpfen, um dann wieder weiter zu machen. aber mir geht es nicht gut. das familienthema ist wieder da und all das schlimme vor dem ich einfach nicht wegrennen kann..
liebe grüße willow
Liebe Willow,
es ist völlig verständlich, dass du dich nach der Liebe und Unterstützung deiner Mutter sehnst und dir wünschtest, sie hätte an deiner Seite gestanden. Das Bedürfnis nach Geborgenheit kommt besonders an schweren Tagen zum Vorschein. Das zeigt, wie wichtig dir (aber ich nehme mal stark an, das geht den meisten von uns so) emotionale Verbundenheit ist. Es ist gut, dass du diese Bedürfnisse in dir spürst. Das bedeutet, dass du auf dem Weg bist, dir das zu geben, was du suchst.
Pausen sind in jeder Lebenslage wichtig und können helfen, deine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Manchmal ist es sogar essenziell, um neue Kraft zu schöpfen. Es ist bewundernswert, dass du dir vornimmst, dir an besonders schweren Tagen erst recht Gutes zu tun und freundlich mit dir umzugehen. Dieses Selbstmitgefühl ist eine wertvolle Strategie, um dich durch schwierige Emotionen zu navigieren.
Es ist nachvollziehbar, dass du Ungeduld verspürst, schneller voranzukommen. Aber jeder noch so kleine Schritt bringt dich deinem Ziel näher. Überfordere dich bitte nicht. Phasen der Erschöpfung und Unsicherheit gehören auf dem Weg dazu.
Ich finde, du machst das großartig.
Schicke dir positive Gedanken.
bke-Fritzi
lieber christian,
ich wandere gerne, aber mein hund schafft maximal 15 km und das nur in ausnahmen und zurzeit bin ich sehr ungern von ihr getrennt und habe mich auch deshalb (erstmal) gegen einen weiteren klinikaufenthalt entschieden. aber an sich klingt das schon toll. ich laufe ja gerne. ich habe jetzt das joggen angefangen, das macht mir spaß und will ich einmal die woche mit hund und einmal ohne machen. aber ich gehe ja mindestens 2h täglich spazieren, da kann man auch viel nachdenken. und ich bin da gerade schon öfter mehr bei mir zum glück..
heute ist ein jahrestag und irgendwie ist das schwer, weil ich wieder viel über familie nachdenke. wie sehr ich mir eine mama wünschen würde, der ich nicht egal wäre und die mich beschützt hätte und alles.. irgendwie schwer und ich versuche heute besonders nett zu mir zu sein, auch wenn das echt schwer ist...
mir ging es auch nicht darum das schwere hier im forum zu teilen, aber es geht auch nicht mal an den stellen an denen es wichtig wäre. ich schlucke viel herunter. und behalte zu viel für mich, weil es sich noch schlimmer anfühlt es zu teilen und die angst was dann mit mir passiert. ich weiß auch nicht, ob ich aushalten kann wie ich mich dann fühle. allgemein sind im moment zu viele gefühle da.. sehr viel wut, traurigkeit und hilflosigkeit. ich weiß nicht. ich weiß nicht, ob der weg den ich gerade gehe, richtig ist. ich bin viel in mir und bei meinem hund.. aber so wirklich in die tiefe gehen fällt mir schwer. ich frage mich, ob ich damit dann zeit verschwende, ob ich mich mehr anstrengen muss, oder ob es normal ist, dass man eine pause braucht? nur will ich noch schneller ans ziel und gut leben können.. aber mir fehlt dazu alle kraft. vielleicht habe ich auch nur wegen der vielen schweren tage einen durchhänger, aber ich will auch nicht mehr zur arbeit. ich gehe trotzdem, aber es ist so eine überwindung und echt anstrengend...
liebe grüße willow
liebe willow,
ich schreibe mal kurz zu deinem letzten eintrag:
vielleicht ist dir irgendwann mal eine mehrtägige, lange wanderung möglich, eventuell, wenn er/sie es schafft, mit deinem hund.
dann wärst du für dich, aber nicht in einem zimmer, und wenn du wen triffst, kannst du entscheiden, ob du reden willst oder lieber schweigen.
währenddessen bewegst du dich und das, was schwer ist, in dir und trägst es mit.
und im glücksfall wirst du stärker im ertragen oder es löst sich etwas und es wird leichter.
oder hast du so etwas schon mal gemacht?
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ich plane so etwas in diesem jahr selbst, bin bestimmt x-mal älter als du (und alle jugendlichen hier) und erhoffe auch für mich, dass mir das gut tun wird.
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hier im forum bist du immer intensiv dabei - auch wenn das sich - mitteilen in bestimmten bereichen oder aus ihnen schwer ist.
es gehört ja manches von den heftigeren dingen auch nicht ins forum, logisch.
ich glaube, dass du dabei bist, auch wenn es dir nicht so gut geht:
daran freuen sich alle aus der kleinen schar derjenigen, die hier regelmäßig zusammenkommen.
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liebe grüße,
bke - christian.
irgendwie kann ich vieles nicht mehr wirklich mitteilen. ich verstehe auch gar nicht wieso. aber da ist so unheimlich viel angst irgendwie. und so viele themen, die irgendwie so schlimm sind, dass ich angst habe die kontrolle zu verlieren. ich hänge wieder viel zu oft in zuständen, die einfach nicht gut sind. ich versuche jede pause zu genießen, aber irgendwie ich weiß nicht. fühlt sich alles so schwer an.. und ich kann dem irgendwie wenig entgegensetzen.. ich wünsche mir immer öfter weit weg von allen menschen zu sein.. aber das wird auch nur kurz helfen..